Abo
  • Services:

Activision Blizzard: World of Warcraft fällt auf 6,8 Millionen Abonnenten

800.000 Spieler weniger innerhalb eines Quartals: World of Warcraft verliert weltweit an Abonnenten. Trotzdem liefert Activision Blizzard gute Geschäftszahlen ab - unter anderem dank Diablo 3, von dem weltweit inzwischen rund 20 Millionen Einheiten verkauft wurden.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von World of Warcraft
Artwork von World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Vor allem in Asien hat World of Warcraft laut Activision Blizzard viele Anhänger verloren, was zu einem Rückgang der Abonnenten von 7,6 Millionen im Mai 2014 auf jetzt 6,8 Millionen geführt hat. Das sind zwar immer noch imposante Zahlen - im Grunde fast zwei Mal die gesamte Einwohnerschaft von Berlin.

Stellenmarkt
  1. Zentiva Pharma GmbH, Berlin
  2. SP_Data GmbH & Co. KG, Herford

Aber von alten Höchstständen entfernt sich "WoW" damit immer mehr: Mitte 2010 hatten rund 12 Millionen Menschen in aller Welt ein Abo des Onlinerollenspiels. Hersteller Activision Blizzard erwartet, dass mit der bevorstehenden Erweiterung Warlords of Draenor die Zahl der Spieler wieder wächst. Rund 1,5 Millionen Vorbestellungen liegen nach Angaben des Publishers bereits vor; den konkreten Veröffentlichungstermin will Blizzard am 14. August 2014 bekanntgeben.

Allerdings dürfte das Addon die Mitgliederzahlen nur kurzfristig in die Höhe schrauben: Schon bei den letzten Erweiterungen haben viele Spieler nur mal eben ihren alten Charakter auf das neue Maximum hochgeschraubt und ihr Abo dann relativ schnell wieder ruhen lassen.

Immer mehr zur ganz großen Erfolgsgeschichte entwickelt sich Diablo 3. Mittlerweile hat Blizzard von dem Programm auf allen Plattformen rund 20 Millionen Exemplare verkauft. Und die Veröffentlichung der Ultimate Evil Edition für Playstation 4 und Xbox One steht erst bevor - am 19. August 2014 dürften noch ein paar weitere Diablo 3 zur Gesamtzahl dazukommen.

Hearthstone: Heroes Of WarCraft hat die Erwartungen von Activision Blizzard wohl ebenfalls eher übererfüllt. Insgesamt hat die Firma im vergangenen Quartal auch dank des Sammelkartenspiels bereits 49 Prozent ihrer Umsätze über Onlinekanäle erwirtschaftet.

Unterm Strich kann Activision Blizzard deshalb mit dem jetzt veröffentlichten Ergebnis der Monate April bis Juni 2014 zufrieden sein: Der Umsatz ist um 7,6 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum auf 970 Millionen US-Dollar gesunken und der Nettogewinn ging von 324 Millionen US-Dollar auf 204 Millionen US-Dollar zurück.

Allerdings hatten Analysten im Vorfeld schlechtere Zahlen erwartet. Die Firma hat ihre Prognosen leicht angehoben - immerhin steht die Veröffentlichung des Hoffnungsträger Destiny unmittelbar bevor, und auch Call of Duty und Skylanders dürften erneut gut laufen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Corsair CX750 für 64,90€ + Versand)
  2. 9,99€ (mtl., monatlich kündbar)
  3. 229,99€
  4. ab 19,99€

Gizeh 19. Aug 2014

Dieser Eindruck wird vor allem daher kommen, dass das Spiel auf max. Level erst anfängt...

Dwalinn 07. Aug 2014

Ich war neulich schon kurz davor mir für ein Schweine Geld den Beta Zugang zu kaufen...

M.Kessel 07. Aug 2014

Das absolut langweiligste MMO das ich jemals angetestet habe heißt WOW. Es mag daran...

nille02 06. Aug 2014

Warum? Die Möglichkeiten sind erweitert worden. Man muss auch nicht mehr auf einen...

nille02 06. Aug 2014

Du kannst jedes Spiel, Film, Serie oder Buch letztlich soweit reduzieren (Wirf einen...


Folgen Sie uns
       


Anthem - Fazit

Wir ziehen unser Fazit zu Anthem und erklären, was an Biowares Actionrollenspiel gelungen und weniger überzeugend ist.

Anthem - Fazit Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /