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Activision Blizzard: Overwatch schafft die 20 Millionen

Das Actionspiel Overwatch von Blizzard wächst weiter rasant: Inzwischen kämpfen weltweit über 20 Millionen Nutzer mit Tracer, Widowmaker und Winston. Auch die Erweiterung Legion von World of Warcraft hat nach Angaben von Activision Blizzard einen starken Start hingelegt.
/ Peter Steinlechner
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Mehr als 20 Millionen Spieler mögen Overwatch. (Bild: Blizzard)
Mehr als 20 Millionen Spieler mögen Overwatch. Bild: Blizzard

Seit der letzten Präsentation von Geschäftszahlen vor drei Monaten konnte Overwatch weiter expandieren: Damals waren es rund 15 Millionen aktive Nutzer, mittlerweile spielen über 20 Millionen Nutzer in aller Welt. Entwickler Blizzard weist darauf hin, dass das Multiplayerspiel ungefähr gleich erfolgreich im Westen und in den asiatischen Märkten laufe – in den südkoreanischen Internet-Cafés etwa sei es seit Monaten der beliebteste Titel.

Overwatch – Fazit
Overwatch – Fazit (01:53)

Gut ist es nach Angaben von Activision Blizzard auch für Legion gelaufen. Die Erweiterung für World of Warcraft habe am ersten Tag rund 3,3 Millionen Käufer gefunden – mehr als jedes andere Addon für "WoW". Das hängt vermutlich auch damit zusammen, dass sich die Fans inzwischen immer öfter sofort nach Verfügbarkeit die Download-Version zulegen, und erst ein paar Tage später in den Laden latschen. Wie nachhaltig der Erfolg ist, wird sich erst noch zeigen müssen.

World of Warcraft – Trailer (Patch 7.1 Karazhan)
World of Warcraft – Trailer (Patch 7.1 Karazhan) (02:05)

Trotzdem gibt sich Activision Blizzard erstmal zufrieden damit. Das große Nutzerinteresse hat dazu geführt, dass in den Monaten Juli bis September 2016 der Konzernumsatz auf 1,57 Milliarden US-Dollar angestiegen ist – im Vorjahreszeitraum waren es 990 Millionen US-Dollar. Als Nettogewinn standen allerdings nur 199 Millionen US-Dollar statt der vor einem Jahr erreichten 713 Millionen US-Dollar unterm Strich, was aber in erster Linie bilanztechnische Gründe hat. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet die Firma nun leicht erhöhte Einnahmen als bislang prognostiziert.


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