Activision Blizzard: Erster Rechtsstreit mit Millionenzahlung beigelegt

Mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet Activision Blizzard einen von mehreren Rechtsstreiten rund um Diskriminierung und Sexismus.

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Activision auf der Spielemesse E3
Activision auf der Spielemesse E3 (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Seit Juli 2021 gibt es mehrere Klagen wegen Sexismus und Diskriminierung bei Activision Blizzard, nun hat der Publisher einen der Rechtsstreite mit einem Vergleich beigelegt. Den hatte die U.S. Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) angestrengt, unter anderem wegen struktureller Benachteiligung von Frauen.

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Im Rahmen des nun geschlossenen Vergleichs stattet Activision Blizzard einen Fonds mit 18 Millionen US-Dollar aus. Mit dem Geld sollen anspruchsberechtigte Personen entschädigt werden.

Die übrig gebliebenen Beträge fließen laut Activision Blizzard entweder an Wohltätigkeitsorganisationen, die Frauen in der Computerspielbranche fördern, oder an Initiativen, mit denen Diversität, Gleichberechtigung und Integration bei dem Publisher gefördert werden.

Die Details sprechen das Unternehmen und die Behörde gemeinsam ab. Der Vergleich muss noch von einem Gericht gebilligt werden, was jedoch als Formsache gilt.

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Activision Blizzard verspricht zusätzlich, die firmeninternen Vorgaben über Trainingsprogramm und den Umgang mit Sexismus und Diskriminierung zu überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.

Die Klage der EEOC ist nur eine von mehreren Klagen gegen Activision Blizzard, in denen es um den Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geht. Den Anfang hatte im Juli 2021 das kalifornische Department of Fair Employment and Housing gemacht.

Betriebsklima erinnert an Studentenverbindung

Nach ersten Untersuchungen kam die Behörde zu der Überzeugung, dass in dem Konzern ein Betriebsklima wie in einer "Studentenverbindung" ("frat house") herrsche.

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Noch problematischer für den Konzern könnten allerdings Untersuchungen der US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, SEC) werden. Wie das Wall Street Journal berichtet hatte, seien Firmenchef Bobby Kotick und weitere leitende Mitglieder des Managements vorgeladen.

Auch einige der Beschäftigten von Activision Blizzard haben mittlerweile gemeinsam ihren Arbeitgeber verklagt, dazu kommt mindestens eine Sammelklage von Aktionären. Mehrere leitende Angestellte bei dem Konzern haben mittlerweile ihren Job verloren, der prominenteste Abgang war Blizzard-Chef J. Allen Brack.

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