Activision Blizzard: Call of Duty Vanguard war ein Flop

Nun hat Activision Blizzard bestätigt: Call of Duty Vanguard hat sich schlecht verkauft - und dem Unternehmen ein Umsatzminus beschert.

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Artwork von Call of Duty Vanguard
Artwork von Call of Duty Vanguard (Bild: Activision)

Es gibt schon länger die Vermutung, dass das im Herbst 2021 veröffentlichte Call of Duty Vanguard (Test auf Golem.de) nicht der erhoffte Verkaufserfolg ist. Nun bestätigte Activision Blizzard bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen: Der Absatz lag tatsächlich niedriger als beim Call of Duty im Jahr zuvor - also bei Black Ops Cold War.

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Der vergleichsweise schlechte Absatz ist nach Unternehmensangaben ein wesentlicher Grund dafür, dass der Quartalsumsatz bei Activision Blizzard gesunken ist. In den Monaten Januar bis März 2022 lag er bei 1,77 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres erlöste der Konzern rund 2,28 Milliarden US-Dollar.

Weitere Gründe für den Umsatzrückgang: Auch beim Free-to-Play-Ableger Call of Duty Warzone liefen die Geschäfte schlechter als erhofft; immerhin bei Call of Duty Mobile blieb der Absatz im Itemshop mehr oder weniger unverändert.

Ein Teil des Minus habe auch damit zu tun, dass Blizzard weniger Umsatz erzielt habe. Das habe aber schlicht mit anderem Timing bei neuen Produkten zu tun.

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Für die nächsten Monate verspricht Activision bei Call of Duty viel: Das von Infinity Ward produzierte Modern Warfare - eine Fortsetzung zum 2019 veröffentlichten gleichnamigen Teil - werde das "fortschrittlichste Erlebnis" in der Seriengeschichte.

Warzone entsteht von Grund auf neu

Und in Sachen Warzone verspricht Activison ein von Grund auf neu produziertes Spiel mit "bahnbrechenden Innovationen", die noch vor Jahresende öffentlich vorgestellt werden sollen. Dazu haben man in den vergangenen Monaten die Entwicklerteams um mehrere hundert Mitarbeiter vergrößert.

Der Nettogewinn des Unternehmens lag bei 395 Millionen US-Dollar im Quartal - im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 619 Millionen US-Dollar. Activision Blizzard soll für 68,7 Milliarden US-Dollar von Microsoft übernommen werden.

Aus Politik und Kartellbehörden gibt es Widerstand, dennoch geben sich die Manger der Firmen zuversichtlich, die Akquisition bis 2023 abzuschließen. Activision Blizzard hat außerdem mehrere Rechtsstreitigkeiten, weil zu wenig gegen Diskriminierung, sexuelle Übergriffe und Mobbing in der Belegschaft getan worden sein soll.

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