Activision Blizzard: Call of Duty soll im Gamepass erscheinen

Microsoft soll laut mehreren Berichten(öffnet im neuen Fenster) das nächste Call of Duty bereits zum Release auch im Gamepass-Abo zur Verfügung stellen. Eigentlich gilt schon länger das Versprechen, dass alle neu erscheinenden Titel dort erhältlich sind, bei Call of Duty war dies aber bisher nicht sicher.
Grund dafür waren auch Absprachen und Zusicherungen im Rahmen der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft. Besonders Sony sah den Erfolg der Playstation als Plattform gefährdet, falls Call of Duty beispielsweise zunächst exklusiv auf PC und Xbox erscheinen sollte.
Microsoft versprach daher, dass auch die Playstation weiterhin ohne Verzögerung unterstützt wird. Das schließt einen Release im Gamepass-Abo aber offenbar nicht aus. Intern wurde das Thema laut Insidern heiß diskutiert und ein Gamepass-Release stark kritisiert.
Hit-Releases sorgen für viele Neuabonnenten
Mit über 30 Milliarden US-Dollar Umsatz gilt Call of Duty als eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Spieleserien aller Zeiten. Der Verkaufspreis ist zudem mit 70 Euro für einen jährlichen Release im Vergleich mit anderen Spielen hoch. Das sorgte bisher für Zweifel daran, ob Microsoft sich die zusätzlichen Einnahmen entgehen lassen würde, wenn das Spiel im Gamepass enthalten ist.
Die stetigen Gewinne durch die monatlichen Abos sind offenbar Grund genug. Spiele wie Starfield sorgten für eine Vielzahl neuer Abos, die womöglich auch für andere Spiele weiter genutzt werden, und daher langfristig Einnahmen generieren. So könnte auch Call of Duty dem Gamepass zu mehr Erfolg verhelfen, obwohl sich der Verkauf auf diesem Weg erst nach mehreren Abomonaten rechnet.



