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Activision Blizzard: Call of Duty 2021 mit Kampagne bestätigt

Trotz Gerüchten über Produktionsprobleme kommt 2021 ein neues Call of Duty – primär oder exklusiv für Windows-PC und die neuen Konsolen.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Call of Duty WW2 (Bild: Activision)
Artwork von Call of Duty WW2 Bild: Activision

Im Gespräch mit Analysten haben Vertreter von Activision Blizzard bestätigt, dass auch Ende 2021 ein neues Call of Duty mit Kampagne und Multiplayer veröffentlicht wird.

Für die Produktion ist das zu Activision gehörende Entwicklerstudio Sledgehammer Games zuständig(öffnet im neuen Fenster), das zuletzt das im Jahr 2017 veröffentliche Call of Duty WW2 veröffentlicht und seitdem anderen Teams bei deren Call of Duty geholfen hatte.

Den offiziellen Angaben zufolge entsteht der neue Serienteil für Playstation 5 und Xbox Series X/S. Ob es auch eine Version für die Vorgängerkonsolen gibt, ist nicht bekannt. Es wäre erstaunlich, wenn Activision auf das Geschäft mit deren Besitzern verzichtet.

Zumal auch Ende 2021 wegen der Lieferschwierigkeiten längst nicht jeder Interessent in der Lage sein dürfte, neue Hardware zu kaufen. Auch eine PC-Version ist geplant.

Offizielle Informationen über den Inhalt des neuen Serienteils gibt es noch nicht. Gerüchten zufolge trägt er den Titel WW2 Vanguard und spielt im Zweiten Weltkrieg oder in einer alternativen Zeitlinie.

Allerdings stammen diese Leaks mehr oder weniger aus den gleichen Quellen, die Schwierigkeiten mit der Entwicklung gemeldet hatten – sie sind also mit Vorsicht zu betrachten.

Bei der Bekanntgabe hat Activision auch über die derzeit aktiven Spieler von Call of Duty berichtet. Auffällig ist vor allem das starke Wachstum von Call of Duty Mobile: Das Free-to-Play-Spiel wurde seit der Veröffentlichung gegen Ende 2019 rund 500 Millionen Mal heruntergeladen und hat seitdem über Mikrotransaktionen mehr als 1 Milliarde US-Dollar generiert.

Call of Duty World War 2 – Test
Call of Duty World War 2 – Test (02:49)

Für die ersten 250 Millionen Downloads habe der Titel laut Activision rund ein Jahr benötigt, für die zweiten 250 Millionen Downloads dann aber nur noch sechs Monate. Das ist wohl auch als Zeichen zu verstehen, dass die Kundschaft zufrieden ist und Mundpropaganda betreibt.

Auch insgesamt konnte Call of Duty im Jahresvergleich zulegen: Die Anzahl der monatlich aktiven Spieler über alle Plattformen hinweg sei laut dem Konzern innerhalb des vergangenen Jahres um über 40 Prozent auf 150 Millionen gestiegen.

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Blizzard braucht neue Spiele

Weniger gut läuft es momentan in Sachen Spieleranzahl bei Blizzard: Die Anzahl der monatlich aktiven Spieler liegt momentan bei rund 27 Millionen – vor einem Jahr waren es noch 32 Millionen.

Vermutlich liegt das auch am momentan nicht sehr aktuellen Spieleportfolio, bei dem Fortsetzungen wie Diablo 4 und Overwatch 2 noch auf sich warten lassen.

Unter anderem das für 2021 geplante Diablo Immortal – ein Free-to-Play-Mobilspiel (Angespielt auf Golem.de) – dürfte allerdings wieder für Wachstum sorgen.

Insgesamt hat Activision Blizzard in den Monaten Januar bis März 2021(öffnet im neuen Fenster) – was auch Grundlage für die meisten anderen Zahlen ist – einen Umsatz von 2,28 Milliarden US-Dollar erzielt.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 1,79 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn lag bei 619 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 505 Millionen US-Dollar).


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