Activision Blizzard: Call of Duty 2021 mit Kampagne bestätigt

Trotz Gerüchten über Produktionsprobleme kommt 2021 ein neues Call of Duty - primär oder exklusiv für Windows-PC und die neuen Konsolen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Call of Duty WW2
Artwork von Call of Duty WW2 (Bild: Activision)

Im Gespräch mit Analysten haben Vertreter von Activision Blizzard bestätigt, dass auch Ende 2021 ein neues Call of Duty mit Kampagne und Multiplayer veröffentlicht wird.

Stellenmarkt
  1. Projektmanager - Produktentwicklung Vermögensverwaltung (m/w/d)
    Flossbach von Storch, Köln
  2. Fachbereichskoordinator*in für Digitalisierung (m/w/d)
    Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
Detailsuche

Für die Produktion ist das zu Activision gehörende Entwicklerstudio Sledgehammer Games zuständig, das zuletzt das im Jahr 2017 veröffentliche Call of Duty WW2 veröffentlicht und seitdem anderen Teams bei deren Call of Duty geholfen hatte.

Den offiziellen Angaben zufolge entsteht der neue Serienteil für Playstation 5 und Xbox Series X/S. Ob es auch eine Version für die Vorgängerkonsolen gibt, ist nicht bekannt. Es wäre erstaunlich, wenn Activision auf das Geschäft mit deren Besitzern verzichtet.

Zumal auch Ende 2021 wegen der Lieferschwierigkeiten längst nicht jeder Interessent in der Lage sein dürfte, neue Hardware zu kaufen. Auch eine PC-Version ist geplant.

Offizielle Informationen über den Inhalt des neuen Serienteils gibt es noch nicht. Gerüchten zufolge trägt er den Titel WW2 Vanguard und spielt im Zweiten Weltkrieg oder in einer alternativen Zeitlinie.

Allerdings stammen diese Leaks mehr oder weniger aus den gleichen Quellen, die Schwierigkeiten mit der Entwicklung gemeldet hatten - sie sind also mit Vorsicht zu betrachten.

Bei der Bekanntgabe hat Activision auch über die derzeit aktiven Spieler von Call of Duty berichtet. Auffällig ist vor allem das starke Wachstum von Call of Duty Mobile: Das Free-to-Play-Spiel wurde seit der Veröffentlichung gegen Ende 2019 rund 500 Millionen Mal heruntergeladen und hat seitdem über Mikrotransaktionen mehr als 1 Milliarde US-Dollar generiert.

Für die ersten 250 Millionen Downloads habe der Titel laut Activision rund ein Jahr benötigt, für die zweiten 250 Millionen Downloads dann aber nur noch sechs Monate. Das ist wohl auch als Zeichen zu verstehen, dass die Kundschaft zufrieden ist und Mundpropaganda betreibt.

Auch insgesamt konnte Call of Duty im Jahresvergleich zulegen: Die Anzahl der monatlich aktiven Spieler über alle Plattformen hinweg sei laut dem Konzern innerhalb des vergangenen Jahres um über 40 Prozent auf 150 Millionen gestiegen.

Call of Duty: Black Ops Cold War - [PlayStation 5]

Blizzard braucht neue Spiele

Weniger gut läuft es momentan in Sachen Spieleranzahl bei Blizzard: Die Anzahl der monatlich aktiven Spieler liegt momentan bei rund 27 Millionen - vor einem Jahr waren es noch 32 Millionen.

Vermutlich liegt das auch am momentan nicht sehr aktuellen Spieleportfolio, bei dem Fortsetzungen wie Diablo 4 und Overwatch 2 noch auf sich warten lassen.

Unter anderem das für 2021 geplante Diablo Immortal - ein Free-to-Play-Mobilspiel (Angespielt auf Golem.de) - dürfte allerdings wieder für Wachstum sorgen.

Insgesamt hat Activision Blizzard in den Monaten Januar bis März 2021 - was auch Grundlage für die meisten anderen Zahlen ist - einen Umsatz von 2,28 Milliarden US-Dollar erzielt.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 1,79 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn lag bei 619 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 505 Millionen US-Dollar).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Nachfolger von Windows 10
Windows 11 ist da

Nun ist es offiziell: Microsoft kündigt das neue Windows 11 an. Vieles war bereits vorher bekannt, einiges Neues gibt es aber trotzdem.

Der Nachfolger von Windows 10: Windows 11 ist da
Artikel
  1. EE: Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein
    EE
    Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein

    Für britische Mobilfunk-Nutzer ist die Zeit des freien Telefonierens in der EU bald vorbei. EE und zuvor O2 und Three haben Einschränkungen angekündigt.

  2. Krypto-Betrug in Milliardenhöhe: Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin
    Krypto-Betrug in Milliardenhöhe
    Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin

    Die Gründer der Kryptoplattform Africrypt haben sich offenbar mit 69.000 gestohlenen Bitcoin abgesetzt. Der Betrug deutete sich schon vor Monaten an.

  3. Interview: Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora
    Interview
    Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora

    Waldplanet statt The Division: Golem.de hat mit dem Technik-Team von Avatar - Frontiers of Pandora über die Snowdrop-Engine gesprochen.
    Ein Interview von Peter Steinlechner

Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Wiedereröffnung bei MediaMarkt - bis zu 30 Prozent Rabatt • Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0 1TB 166,59€ • Gigabyte M27Q 27" WQHD 170Hz 338,39€ • AMD Ryzen 5 5600X 251,59€ • Dualsense Midnight Black + R&C Rift Apart 99,99€ • Logitech Lenkrad-Sets zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /