Activision Blizzard: Britische Kartellbehörde besorgt um Spielemarkt

Bleibt Call of Duty auf der Playstation? Solche Fragen stell eine Kartellbehörde wegen der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft.

Artikel veröffentlicht am ,
Besucher am Stand von Microsoft auf der Gamescom 22
Besucher am Stand von Microsoft auf der Gamescom 22 (Bild: Ina Fassbender/AFP via Getty Images)

Die britische Kartellbehörde Competition and Markets Authority (CMA) sieht mögliche Probleme für den Spielemarkt, falls es zur angekündigten Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft für 68,7 Milliarden US-Dollar kommt.

Stellenmarkt
  1. Java / Kotlin Software Developer (m/w/d) in einem Cloud-Native-Stack
    PROSOZ Herten GmbH, Herten
  2. Ingenieur (w/m/d) Kommunikationstechnik
    Deutscher Bundestag, Berlin
Detailsuche

Konkret gebe es die Befürchtung, dass Microsoft seinen Konkurrenten den "Zugang zu Games von Activision Blizzard verweigert oder der Zugang zu viel schlechteren Bedingungen gewährt".

Das schrieb die Behörde in einer Stellungnahme nach dem Abschluss erster Analysen. Nun haben die beiden Unternehmen Zeit bis zum 8. September 2022, sich mit Stellungnahmen zu äußern. Dann wird entschieden, ob die CMA eine zweite Unterersuchungsphase startet, in der verstärkt externe Experten befragt werden sollen.

Konkret nannte die britische Kartellbehörde die Spiele Call of Duty und World of Warcraft. Microsoft könne der Versuchung erliegen, die Wettbewerber Sony und Nintendo zu benachteiligen, indem sie die Titel nicht auf ihren Plattformen anbieten könnten.

Golem Karrierewelt
  1. IT-Sicherheit: (Anti-)Hacking für Administratoren und Systembetreuer: virtueller Drei-Tage-Workshop
    10.-12.10.2022, Virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ganz praktisch könnte das allerdings derzeit nur bei Call of Duty auf der Playstation passieren, denn für die Nintendo Switch gibt es die Serie sowieso nicht. World of Warcraft läuft momentan gar nicht auf Konsolen - allerdings ist immer wieder davon zu hören, dass sich Blizzard mit Umsetzungen beschäftigt.

Microsoft antwortete in einer öffentlichen Stellungnahme auf die Bedenken der britischen Kartellbehörde und versicherte, dass Call of Duty vom ersten Tag und in vollem Umfang weiterhin auf den Plattformen erscheinen werde, auf denen die aktuellen Versionen verfügbar seien.

Cloud Gaming als Problem

Auch Bobby Kotick, der Chef von Activision Blizzard, äußerte sich mit einer offiziellen Mitteilung. Er schreibt, dass sein Unternehmen in vollem Umfang mit den britischen Behörden zusammenarbeiten werde.

Großbritannien sei ihm auch deswegen wichtig, weil man dort mehr Angestellte habe als in jedem anderen Land der Welt, von Nordamerika abgesehen.

Neben der Verfügbarkeit von Spielen auf Plattformen der Konkurrenten sieht die CMA auch Probleme mit dem Wettbewerb im Bereich Cloud Gaming.

Bei Bekanntgabe der Übernahmepläne erklärte Microsoft, dass man mit einer Finalisierung des Kaufs bis 2023 rechne. Kotick präzisierte das nun, indem er spätestens Juni 2023 nannte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Die große Umfrage
Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
Artikel
  1. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

  2. Bastelrechner: Der Raspberry Pi bleibt weiterhin knappe Ware
    Bastelrechner
    Der Raspberry Pi bleibt weiterhin knappe Ware

    Viele Menschen wollen sich einen Raspberry Pi kaufen. Der Hersteller kommt durch Lieferengpässe aber weiterhin nicht hinterher.

  3. Gboard Stick Version: Google präsentiert 1,65 Meter lange DIY-Tastatur
    Gboard Stick Version
    Google präsentiert 1,65 Meter lange DIY-Tastatur

    Die Gboard Stick Version ist eine 1,65 Meter lange, einzeilige Tastatur, für die Google die Baupläne veröffentlicht hat. Ganz ernst gemeint ist das Projekt nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /