Activision Blizzard: Bobby Kotick wollte offenbar Probleme verharmlosen

Bei Activision Blizzard gab es mehr Personalabgänge als bislang bekannt - und Konzernchef Bobby Kotick wollte nicht, dass das publik wird.

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Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard
Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Bei dem Spielehersteller Activision Blizzard gab es als Folge der internen Probleme mehr als 30 Kündigungen und 40 Disziplinarmaßnahmen. Ob die Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen haben, von sich aus gekündigt haben oder ob dies durch den Konzern erfolgte, ist im Detail nicht bekannt.

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Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat Firmenchef Bobby Kotick verhindert, dass diese Vorgänge öffentlich gemacht wurden - was nun für Kritik sorgt, auch in Fachmedien wie Kotaku. Kotick habe sich Sorgen gemacht, dass neue Berichte wieder ein schlechtes Licht auf Activision Blizzard werfen würden, heißt es.

Der Manager selbst hat in den vergangenen Monaten wiederholt für Negativschlagzeilen gesorgt. Unter anderem wurde bekannt, dass er vor 16 Jahren eine Assistentin in einer Sprachnachricht mit dem Tod bedroht hat. Der Fall wurde nach einer Klage außergerichtlich beigelegt.

Vor allem aber wurde mehrfach der Vorwurf erhoben, dass Kotick in den vergangenen Jahren immer wieder über teils massive sexuelle Übergriffe in seinem Unternehmen informiert worden sei, aber nichts weiter unternommen habe. Insbesondere habe er nicht den Rest des Vorstands unterrichtet, was wohl seine Pflicht gewesen wäre.

Mehr als 700 interne Beschwerden

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Auch nach einer Mitte 2021 eingereichten Klage der kalifornischen Behörde Department of Fair Employment and Housing gegen Activision Blizzard habe Kotick so getan, als hätte er zuvor keine Hinweise auf Probleme im Unternehmen erhalten.

Eine Unternehmenssprecherin wies im Gespräch mit dem Wall Street Journal die neuen Vorwürfe zurück. Die Firmenvertreterin sagte außerdem, dass neue Berichte über mehr als 700 Mitarbeiterbeschwerden über interne Probleme nicht akkurat seien. In der Zahl seien zwar nicht nur, aber doch vorwiegend in sozialen Netzwerken veröffentlichte Bagatellprobleme enthalten.

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