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Activision Blizzard: 4 Milliarden US-Dollar mit Mikrotransaktionen eingenommen

Mehr als vier Milliarden US-Dollar vom Jahresumsatz stammen bei Activision Blizzard aus Mikrotransaktionen - auch mit den umstrittenen Lootboxen. Auch in anderen Bereichen hat der Spielekonzern neue Rekordmarken erreicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Mikrotransaktionen verdient Blizzard auch in Overwatch viel Geld.
Mit Mikrotransaktionen verdient Blizzard auch in Overwatch viel Geld. (Bild: Blizzard)

Derzeit stehen Mikrotransaktionen und vor allem die wegen Glücksspielelementen umstrittenen Lootboxen immer wieder in der Kritik. Das neue Geschäftsergebnis von Activision Blizzard zeigt, wie wichtig derartige Einnahmen inzwischen für die Branche sind: Im vergangenen Geschäftsjahr (Januar bis Dezember 2017) verdiente der Konzern mehr als vier Milliarden US-Dollar nur mit Mikrotransaktionen - bei einem Gesamtumsatz von 7,02 Milliarden US-Dollar, was ein neuer Rekord für das Unternehmen ist (Vorjahr: 6,61 Milliarden US-Dollar).

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Rund die Hälfte der Mikrotransaktionen entfällt auf den Mobile-Games-Ableger King, und davon vermutlich ein recht hoher - nicht näher bezifferter - Anteil auf Candy Crush Saga. Die andere Hälfte hat Activision mit Konsolen- und PC-Spielen wie Overwatch, Destiny 2, Hearthstone und Call of Duty erwirtschaftet.

Ein Großteil dieser Einnahmen stammt aus Mikrotransaktionen. Mit echten neuen Inhalten dürfte kaum etwas angefallen sein, weil Activision Blizzard solche Extras in den vergangenen Monaten kaum veröffentlichte. In erster Linie dürfte die Erweiterung Fluch des Osiris unter diese Kategorie fallen.

Abgesehen vom neuen Umsatzhoch ist der Konzern vor allem mit dem Verkaufserfolg seiner Produkte sehr zufrieden. Er veröffentlichte etwa eine ganze Liste mit Erfolgen des Ende 2017 veröffentlichten Call of Duty WW2: Unter anderem ist es weltweit auf der Playstation 4 das am Starttag bestverkaufte Spiel, und auf Konsole generell das bestverkaufte Spiel im Jahr 2017.

Ähnlich gut lief es für Destiny 2, das 2017 in den USA nach Call of Duty den zweithöchsten Umsatz eines Spiels schaffte. Außerdem setzte der Actiontitel die meisten Einheiten eines von Activision angebotenen Spiels auf dem PC ab. Der Erfolg dieser Games verhalf dem Konzern zu einem neuen Rekord von 385 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAU).

Rund 40 Millionen davon entfallen auf Blizzard, vor allem auf Overwatch und Hearthstone. Bei Overwatch berichtet der Konzern auch von einem starken Auftakt der E-Sport-Aktivitäten: In der ersten Woche erreichte die Overwatch League mehr als 10 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von mehr als 280.000 pro Minute.

Nur bei den Profiten schnitt Activision Blizzard nicht gut ab: Der Nettogewinn im Geschäftsjahr 2017 sank auf 273 Millionen US-Dollar - im Jahr 2016 hatte er bei 966 Millionen US-Dollar gelegen. Grund sind allerdings eher bilanztechnische Gründe, etwa Steuern.

Im vergangenen Quartal lag der Umsatz bei 2,04 Milliarden US-Dollar (Vorjahreszeitraum: 2,01 Milliarden US-Dollar). Dabei fiel sogar ein Verlust in Höhe von 584 Millionen US-Dollar an (Vorjahreszeitraum: ein Plus von 254 Millionen US-Dollar). Der Anteil von Mikrotransaktion lag in dem Quartal bei mehr als einer Milliarde US-Dollar.



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lottikarotti 14. Feb 2018

Wieso denn?

lottikarotti 14. Feb 2018

Der guckt immer komisch wenn ich in Unterhose und mit Gasmaske im Behandlungszimmer sitze :-)

daarkside 09. Feb 2018

Das tut Heroin auch.

theonlyone 09. Feb 2018

Selbst in PoE kannst du so krass Geld versenken das es kracht. Also da kann man sich...


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