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Activision: Berichte über Entwicklerchaos bei Call of Duty

Es gibt Streit zwischen zwei für Call of Duty zuständigen Studios: Activision steht offenbar vor einer Neuausrichtung bei der Produktion von Call of Duty. Vor allem die ab Ende 2020 geplanten Titel sollen betroffen sein. Das für 2019 erwartete Modern Warfare 4 könnte Free-to-Play-Elemente erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Call of Duty: Black Ops 4
Artwork von Call of Duty: Black Ops 4 (Bild: Activision)

Seit Jahren gehören die Spiele der Call-of-Duty-Reihe zu den bestverkauften Spielen, nun muss sich Activision wohl Gedanken um die Zukunft der Serie machen. Konkret geht es um die Spiele, die nach 2019 erscheinen sollen. So berichtet das Magazin Kotaku mit Bezug auf anonyme, aber glaubwürdige Quellen, dass es insbesondere bei dem für Ende 2020 geplanten Call of Duty massive Änderungen gibt.

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Eigentlich sollte für das Spiel ein zu Activision gehörendes Entwicklerstudio namens Sledgehammer verantwortlich zeichnen, gemeinsam mit Raven Software. Allerdings habe es laut Kotaku so viel Streit zwischen Sledgehammer und Raven gegeben, dass Activision das Projekt nun dem unabhängigen Entwicklerstudio Treyarch übergeben habe. Das ist bestens vertraut mit Call of Duty: Treyarch arbeitet seit Jahren an der Serie und hat zuletzt das Ende 2018 veröffentliche Black Ops 4 produziert.

Falls die Berichte stimmen, hätte Treyarch nun zwei statt der sonst üblichen drei Jahre Zeit für sein nächstes Werk, das den Titel Black Ops 5 tragen und mit einer Kampagne in Vietnam und im Kalten Krieg angesiedelt sein soll. Für die Entwickler bei Treyarch dürfte das enormen Druck und viele Überstunden bedeuten. Pikant: Das Studio hatte Black Ops 4 ohne Kampagne veröffentlicht - angeblich, weil die Kampagne nicht rechtzeitig fertig wurde.

Offiziell hat sich Activision in der Sache bislang nicht geäußert, aber es gibt schon länger Hinweise auf Probleme bei Slegehammer. Die Gründer und Chefs Michael Condrey und Glen Schofield haben das Studio Anfang 2019 verlassen, Condrey baut gerade für 2K Games ein neues Team im Silikon Valley auf.

Laut Kotaku gibt es bei Activision auch Überlegungen, bei Call of Duty langfristig auf das Free-to-Play-Geschäftsmodell zu setzen. Auslöser sind die Ergebnisse von Black Ops 4, das sich zwar anfangs gut verkauft haben soll, aber dann eben stärker als frühere Teile eingebrochen sein soll. Der als Ersatz für die Kampagne vermarktete Battle-Royal-Modus spielt in der Community keine sehr große Rolle.

Bislang hat Activision das für Ende 2019 geplante Call of Duty nicht offiziell angekündigt. Bei Veranstaltungen mit Profisportlern und Influencern in den USA konnten die Teilnehmer aber bereits fleißig Beiträge in sozialen Netzwerken mit Andeutungen veröffentlichen, so dass mehr oder weniger klar ist, dass das ebenfalls zu Activision gehörende Studio Infinity Ward einen Titel produziert, bei dem es sich um ein weiteres Modern Warfare handelt. Es ist vermutlich in der Gegenwart oder nahen Zukunft angesiedelt.

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Rolf Schreiter 20. Mai 2019

Orh neh, Du machst jegliche Illusion kaputt! ;-)

Siliciumknight 20. Mai 2019

...soll doch ein Remake von Dead Space ( nur der erste Teil ) für die Next Gen Konsolen...

trinkhorn 20. Mai 2019

Habe es auch als Beigabe bekommen, und war sehr enttäuscht, ein reines Multiplayer game...


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