Active Noise Cancelling: Apple plant ANC-Kopfhörer mit auswechselbaren Ohrpolstern

Bose und Sony bekommen weitere Konkurrenz im Markt für Bluetooth-Kopfhörer mit Active Noise Cancelling (ANC): Auch Apple will hier einsteigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple will einen eigenen ANC-Kopfhörer auf den Markt bringen.
Apple will einen eigenen ANC-Kopfhörer auf den Markt bringen. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Apple will dieses Jahr unter eigener Marke in den Kopfhörer-Markt einsteigen. Mit den Beats-Produkten ist das Unternehmen bereits aktiv, aber Kopfhörer mit Apple-Logo gibt es bisher nicht. Derzeit arbeite der iPhone- und Airpods-Hersteller an zwei unterschiedlichen Kopfhörer-Modellen, die beide als Over-Ear-Ausführung geplant seien, berichtet Bloomberg mit Verweis auf Personen, die mit Apples Plänen vertraut sind.

Stellenmarkt
  1. Absolvent (m/w/d) für die Softwareentwicklung
    Planets Software GmbH, Dortmund
  2. DevOps Engineer (m/w/d)
    Friedrich PICARD GmbH & Co. KG, Bochum
Detailsuche

Welche Bezeichnungen die Apple-Kopfhörer haben werden, ist noch nicht bekannt. Sie sollen mit Active Noise Cancelling (ANC) versehen sein, um störende Außengeräusche zu verringern. Wie gut und intensiv die ANC-Leistung sein wird, ist ebenfalls noch unbekannt. Apples Airpods Pro (Test) sind bereits mit ANC ausgestattet und bieten für Bluetooth-Hörstöpsel eine gute Geräuschunterdrückung. Vorausgesetzt, sie laufen nicht mit einem Update, das die ANC-Leistung der Airpods Pro merklich verschlechterte.

An die ANC-Leistung der Spitzenklasse-Kopfhörer von Bose oder Sony kommen sie allerdings nicht heran. Damit das gelingt, müssten die Apple-Kopfhörer Außengeräusche noch effektiver verringern, hier könnte bereits eine Ohrmuschel auf dem Ohr für eine höhere Leistung sorgen.

Apple-Kopfhörer mit auswechselbaren Ohr- und Kopfbügelpolstern

Als Besonderheit sollen sich sowohl die Ohr- als auch die Kopfbügelpolster der Apple-Kopfhörer austauschen lassen. Beide sollen magnetisch am Gehäuse fixiert sein, um einen bequemen Wechsel zu ermöglichen. Nutzer können damit das Erscheinungsbild der Kopfhörer nachträglich verändern.

Dieser modulare Ansatz könne bedeuten, dass vor allem die Ohrpolster abhängig vom Einsatzzweck verändert werden könnten, berichtete die Bloomberg-Quelle. So wäre es möglich, dass es Polster für eine möglichst gute Schallisolierung und welche für den sportlichen Einsatz gebe. Letztere könnten so optimiert sein, dass der Träger darunter im Bereich der Ohren nicht so schnell schwitzt.

Es wäre aber auch möglich, dass sich der Kunde vor dem Kauf für eine der beiden Optionen entscheiden muss. Derzeit sind zwei Modellvarianten geplant: eine mit Ohrpolstern aus einem lederähnlichen Stoff und ein Modell für den sportlichen Einsatz, das Ohrpolster aus leichteren, atmungsaktiven Materialien mit kleinen Perforationen besitzen soll.

Siri-Nutzung auf Zuruf möglich

Wie bei den Airpods Pro soll es bei den neuen Apple-Kopfhörern möglich sein, Apples Sprachassistenten Siri auf Zuruf zu aktivieren, ohne den Kopfhörer berühren zu müssen. Dieser soll sich mittels berührungsempfindlicher Steuerungselemente bedienen lassen, weitere Details gibt es dazu bisher nicht. Es ist davon auszugehen, dass die neuen Kopfhörer nur vollständig mit Apple-Produkten verwendet werden können.

Alle Airpods-Modelle lassen sich nur über Apple-Geräte konfigurieren oder aktualisieren. Mit Android-Geräten können Airpods zwar verwendet werden, aber wer etwa die Knopfbelegung verändern will, kann dies nicht tun.

An den Kopfhörern soll Apple mindestens seit 2018 arbeiten, eine anvisierte Markteinführung wurde schon mehrfach verschoben. Offiziell angekündigt wurden sie bislang nicht, die Verschiebungen erfolgten nur intern. Die Apple-Kopfhörer sollen aber noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Aufgrund der Coronavirus-Krise kann es indes nochmals zu einer Verzögerung kommen, denn wie bei anderen Unternehmen arbeiten viele Mitarbeiter nicht an ihren gewohnten Arbeitsplätzen, was die weitere Entwicklung am Produkt bremsen könnte.

Bloomberg wollte sich die Angaben von Apple bestätigen lassen, der Konzern kommentierte diese aber wie in solchen Fällen üblich nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Georg T.
Wieder Haft gegen Nichtzahler der Rundfunkgebühr

Georg T. sitzt seit 109 Tagen in Haft. Grund dafür sind 1.827 Euro Schulden für die Rundfunkgebühr - seine Haft kostet rund 18.000 Euro.

Georg T.: Wieder Haft gegen Nichtzahler der Rundfunkgebühr
Artikel
  1. MIG: Scheuers Funkloch GmbH hat erst zwei Stellen besetzt
    MIG
    Scheuers Funkloch GmbH hat erst zwei Stellen besetzt

    Der Bundesverkehrsminister scheint kein Personal für die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft zu finden.

  2. Bitkom: Entscheidungsfreudiges Digitalministerium im Bund nötig
    Bitkom
    "Entscheidungsfreudiges" Digitalministerium im Bund nötig

    Die Verbände Bitkom und Eco sind sich beim Digitalministerium einig. Eine kompetente Führung sei gefragt.

  3. Streit mit den USA: EU stellt geplante Digitalsteuer zurück
    Streit mit den USA
    EU stellt geplante Digitalsteuer zurück

    Der Kampf um die internationale Mindeststeuer für IT-Konzerne geht in die nächste Runde.

katze_sonne 18. Apr 2020

Was weiß ich, wie man das nennt, aber diese komische Druck auf dem Magen war schon da :D...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Alternate (u. a. MSI Optix 27" WQHD/165 Hz 315,99€ und Fractal Design Vector RS Blackout Dark TG 116,89€) • Corsair Hydro H80i V2 RGB 73,50€ • Apple iPad 10.2 389€ • Razer Book 13 1.158,13€ • Fractal Design Define S2 Black 99,90€ • Intel i9-11900 379€ • EPOS Sennheiser GSP 600 149€ [Werbung]
    •  /