Actionspiel: Über 250 Festnahmen im Zusammenhang mit Pubg

Das Entwicklerstudio Pubg Corporation kämpft mit dem Sperren von Spiele-PCs und anderen technischen Maßnahmen gegen Cheater in Playerunknown's Battlegrounds - und mit über 250 Festnahmen in Asien allein im Jahr 2018.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Playerunknown's Battlegrounds
Artwork von Playerunknown's Battlegrounds (Bild: Pubg Corporaton)

In seinem Blog hat das südkoreanische Entwicklerstudio Pubg Corporation neue Einblicke in seinen Kampf gegen Cheater im Actionspiel Playerunknown's Battlegrounds (Pubg) veröffentlicht. Darunter ist auch eine Liste mit der Anzahl der Personen, die im Jahr 2018 wegen des Handels mit Cheatsoftware und ähnlichen Programmen verhaftet wurden. 252 Menschen sollen vor allem in China, aber auch in Südkorea in diesem Zusammenhang festgenommen worden sein.

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Allein im April 2018 habe es 141 Personen in der chinesischen Millionenstadt Nanjing getroffen. Was genau mit ihnen nach der Festnahme passiert ist, sagt Pubg Corporation nicht. Die Ermittlungen gehen nach Angaben des Studios weiter: "Derzeit untersuchen wir den Verkauf von Hack-Programmen mit den koreanischen Polizeibehörden, mit Anwaltskanzleien und Agenturen zum Schutz des Urheberrechts." Unklar ist, ob es auch Festnahmen in westlichen Ländern gegeben hat.

Außerdem will das Studio verstärkt auf Hardwaresperren setzen. Bereits jetzt komme es immer wieder vor, dass nach gründlicher Prüfung bestimmte PCs vollständig für den Zugang zu Pubg blockiert würden. Zusätzlich habe man begonnen, auch programmierbare Makromäuse zu sperren. "Wir planen, diese Maßnahmen auf alle derartigen Geräte auszuweiten, um den unfairen Vorteil der Verwendung von Makrogeräten zu verhindern", schreibt Pubg Corporation.

Bereits seit Längerem ist bekannt, dass das Studio mit technischen Maßnahmen etwa zu zu verhindern versucht, dass Dateien durch DLL-Injections verändert werden, oder dass der reguläre Spielbetrieb durch sonstige Manipulationen gestört wird. Um solchen Versuchen auf die Spur zu kommen und um Cheater anhand etwa auffälliger Erfolge zu erkennen, wertet das zuständige Team derzeit laut dem Blogbeitrag jeden Tag rund 3 TByte an Gamelogs, 60 Cheatlogs und über 10 Millionen sonstige automatisch generierte Reports aus.

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Playerunknown's Battlegrounds leidet trotz des spürbar intensiven Kampfs der Entwickler unter Cheatern. In der Community werden dafür vor allem Gamer aus China verantwortlich gemacht. Eine Zeit lang hatten Fans in Europa und den USA gefordert, dass es spezielle Server für westliche und für asiatische Spieler geben solle, Pubg Corporation hat dies bislang jedoch abgelehnt.

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heikom36 01. Mär 2019

Man braucht natürlich auch immer einen Kläger. Jetzt mal in die Situation des...

heikom36 28. Feb 2019

Ja, damit die die Cheats testen können. Übrigens: Cheats verletzten auch das...

heikom36 28. Feb 2019

Die Anzahl der Verhaftungen spiegelt nicht die Anzahl der Straftaten wieder oder ob...

ibsi 28. Feb 2019

Leider auch Erwachsene Scheint so zu sein. Von manchen hab ich gehört das sie es einfach...



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