Actionspiel: Epic Games stoppt Fortnite in China

Plötzlich funktioniert Fortnite nicht mehr: Diese Erfahrung machen gerade Spieler in China. Grund sind die immer strengeren Einschränkungen.

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Fortnite auf der Electronic Entertainment Expo (E3) im Jahr 2018
Fortnite auf der Electronic Entertainment Expo (E3) im Jahr 2018 (Bild: Christian Petersen/Getty Images)

Das Entwicklerstudio Epic Games hat die Server von Fortnite für China abgeschaltet. Das bedeutet: Seit dem 15. November 2021 können die Spieler in dem Land nicht mehr rund um Loot Lake in den Kampf ziehen.

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Epic Games hatte das Game Over für Fortnite bereits Anfang November 2021 angekündigt. Gründe für das Aus wurden bislang nicht genannt. Fortnite war in China seit 2018 in einer speziellen Version mit weniger Gewaltinhalten verfügbar - allerdings nicht mit einer offiziellen Freigabe durch die zuständigen Behörden, sondern mit deren Duldung.

Der Stopp des weltweit mit Abstand erfolgreichsten Spiels von Epic Games ist auch deswegen bemerkenswert, weil rund 40 Prozent der Anteile dem chinesischen Technologiekonzern Tencent gehören.

Die Behörden in dem Land nehmen schon länger keine Rücksicht auf die lokalen Anbieter. Obwohl Gaming in China ein Milliardengeschäft ist - oder besser: war -, gelten für Firmen und Spieler immer strengere Regeln.

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Seit August 2021 dürfen Minderjährige lediglich freitags, samstags und sonntags jeweils zwischen 20 und 21 Uhr spielen. Begründet wird das mit dem Kampf gegen Onlinesucht. Dazu kommen immer stärkere Einschränkungen bei den Inhalten, etwa Verbote bei der Darstellung von Glücksspielelementen sowie bei Aberglauben und Horror.

Bis ungefähr Mitte 2019 galt China als der wichtigste Wachstumsmarkt für die Spielebranche. Seitdem gibt es immer mehr Einschränkungen. Zeitweise hatten Firmen aus aller Welt massive Probleme, die eigentlich benötigten Lizenzen für den Verkauf und Betrieb ihrer Werke zu erhalten.

Später folgten die schon erwähnten, immer strikteren Vorgaben über die maximale Spielzeit, die inzwischen teils auch strikt überprüft werden, etwa mit den Identifikationssystemen der Smartphones.

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