Actionspiel: Amazon Game Studios überarbeiten Crucible

Das erste eigene Spiel von Amazon ist ein Megaflop. Nun sollen fehlende Funktionen nachgereicht und zwei Modi entfernt werden.

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Artwork von Crucible
Artwork von Crucible (Bild: Amazon Game Studios)

Das von Amazon Game Studios am 20. März 2020 veröffentlichte Crucible (Angespielt auf Golem.de) findet nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Selbst zur Spitzenzeit am Wochenende interessieren sich momentan meist weniger als tausend Spieler gleichzeitig für den Free-to-play-Actiontitel.

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Zum Vergleich: Im inhaltlich einigermaßen vergleichbaren Counter-Strike Global Offensive kämpfen so gut wie immer mindestens 900.000 Elitesoldaten. Das gerade erst von Riot Games veröffentlichte und ebenfalls ähnliche Valorant dürfte vergleichbare Mengen anziehen.

Nun hat das Entwicklerteam hinter Crucible im Firmenblog angekündigt, das Spiel so schnell wie möglich um wichtige Funktionen zu erweitern. Dazu gehören ein "Sprach-Chat, eine Aufgeben-Option, ein System, um mit AFK-Spielern umzugehen, die Matches kaputtmachen, ein erweitertes Ping-System und möglicherweise eine Art Minikarte".

Außerdem geht aus einer Übersicht mit der Roadmap hervor, dass die allgemeine Leistung des auf der Lumberyard-Engine basierenden Titels optimiert werden soll, ebenso wie das Matchmaking und der Einstieg für neue Spieler.

Außerdem wollen die Entwickler die beiden unbeliebten Modi Erntemaschinenkommando und Alphajäger für die "absehbare Zukunft" aus dem Spiel entfernen. Wann sie gegebenenfalls wieder eingefügt werden und mit welchen Verbesserungen, wird nicht genannt.

Nach dieser Änderung bleibt nur ein wettbewerbsorientierter Modus namens Herzstück der Schwärme. Darin treten zwei Teams mit jeweils vier Spielern gegen Boss-Hives an. Jeder Schwarm enthält ein Herz und das erste Team, das sich drei Herzen erkämpft, gewinnt das Match.

Crucible ist bei dem vollständig zu Amazon gehörenden Entwicklerstudio Relentless in Seattle entstanden. Firmenchef ist Louis Castle, einer der Gründer von Westwood (Lands of Lore).

In den vergangenen Tagen gab es Gerüchte, dass die Produktion rund 300 Millionen US-Dollar gekostet habe. Allerdings erscheint das nicht sehr glaubhaft - ein paar Dutzend Millionen US-Dollar dürften aber sicher in die Entwicklung geflossen sein. Das nächste eigene Spiel der Amazon Game Studios ist das MMO New World, das am 25. August 2020 für Windows-PC erscheinen soll.

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Serenity 09. Jun 2020

Also ist TFS2 ein Abklatch von XIII, nur weil sie alle die gleiche "Grafik-Engine...

Dampfplauderer 09. Jun 2020

Wäre halt ein Riesenvorteil wenn man eine große Telespielestreamingplattform im Konzern...

sf (Golem.de) 09. Jun 2020

Der Videoplayer reagiert auf "onClick" auf den Play-Button, kein Touch Event auf das...

Dwalinn 09. Jun 2020

Das Spiel wurde kaum angekündigt oder beworben.

hpary 08. Jun 2020

Nur ein weiteres, "kostenloses" Spiel, das den Spieler möglichst trickreich dazu bringen...


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