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Rollei Actioncam 420, Gopro Hero 4 Black, Sony FDR X-1000 VR und Tomtom Bandit
Rollei Actioncam 420, Gopro Hero 4 Black, Sony FDR X-1000 VR und Tomtom Bandit (Bild: Martin Wolf)

Tomtom Bandit Action Cam - rund und drehbar

Bandit gegen Hero - der Navi-Hersteller Tomtom hat im Sommer 2015 seine erste Actionkamera auf den Markt gebracht. Windschnittig, zylinderförmig und weiß mit roten Akzenten sticht die Bandit sofort ins Auge. Sie ist etwas größer als die Gopro Hero 4 Black im Gehäuse und benötigt keine zusätzliche Hülle, aber eine wasserfeste Linse. Damit soll eine Tauchtiefe von 40 Metern erreicht werden. Auf der Oberseite befinden sich eine Vierwege-Wippe, ein vergleichsweise großes und beleuchtetes LC Display und eine beleuchtete Taste, die als vordere Status-LED fungiert. Anschalten lässt sich die Kamera über den Auslöser an der Hinterseite.

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Außen und innen flexibel

Tomtom setzt auf proprietäre Halterungen. Ein metallischer Bügel mit zwei Aussparungen und einem scherenartigen Verschluss sorgt für sichere Befestigung. Auch hier werden Adapter zum Gopro-Steckverschluss-System mitgeliefert. Der Vorteil der runden Kamera wird offenbar, wenn man sie zum ersten Mal anbringt und feststellt, dass sie sich entlang der Längsachse um mehr als 180 Grad drehen lässt.

Nach dem Einschalten kann der gewünschte Aufnahmemodus mit der Vierwege-Wippe gewählt werden, ein Druck auf den hinteren Auslöser startet die Aufnahme. Die Bandit bietet Foto- und Videomodus, Zeitlupe und Zeitraffer an. Die vom Hersteller beworbene 4k-Fähigkeit versteckt sich hinter der Option "Film". Das hochauflösende Display ist jederzeit sehr gut ablesbar und die deutsche Menüführung vorbildlich.

Zwei Kritikpunkte gibt es dennoch: Wir konnten uns nicht daran gewöhnen, die Aufnahme mit dem hinteren Auslöser zu starten, aber mit der vorderen Taste zu stoppen. Drückt man während des Filmens erneut auf den hinteren Knopf, wird lediglich eine Markierung ins Video eingefügt. Das geteilte Ein- und Ausschalten der Kamera über diese beiden Tasten ist ebenfalls wenig intuitiv. Ein Druck auf die Vierwege-Wippe nach oben aktiviert das WLAN-Modul. Die Verbindungsdaten werden auf dem Display eingeblendet, das Pairing ist also unkompliziert.

  • Trotz Dämmerlicht sehen die Fotos auf den ersten Blick gut aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Allerdings verspricht Tomtom mit 16 Megapixeln Auflösung eindeutig zu viel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Details der Aufnahmen sind nicht feiner als bei den anderen getesteten Modellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rund, praktisch, gut - die Tomtom Bandit kann bis zu 50 Meter abtauchen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC-Display ist groß und auch im Sonnenlicht gut ablesbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die hintere Taste schaltet die Kamera ein und dient als Auslöser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kombination aus USB-Stick und Akku ist eindeutig ein Argument für die Bandit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • USB 3.0 und 1900 mAh: der Akku der Bandit (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  •  An der Seite sitzt die Micro-SD-Karte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Navigation per Vier-Wege-Wippe ist komfortabel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Große Icons zeigen den jeweiligen Modus an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Druck nach oben auf der Vier-Wege-Wippe aktiviert das WLAN. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotz eigener Halterung liefert auch Tomtom einen Adapter für Gopro-Steckverschlüsse mit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Rund, praktisch, gut - die Tomtom Bandit kann bis zu 50 Meter abtauchen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

App nur für Android und iOS

Die Tomtom Bandit App ist nur für Android und iOS erhältlich. Sie ist ebenso übersichtlich wie die Menüführung an der Kamera. Neben dem Zugriff auf alle Parameter und die Möglichkeit, Inhalte im Netz zu teilen, bietet die App aber noch einen simplen Schnittmodus. Schütteln wir das Smartphone, wird ein knapp 60-sekündiger Clip mit Ausschnitten aus den aufgenommenen Videos erstellt. Auf Wunsch kann auch eine auf dem Telefon gespeicherte .mp3-Datei als Soundtrack verwendet werden. Das ersetzt ganz sicher nicht den Videoschnitt am Rechner, aber um nach einem Tag auf der Piste dem Freundeskreis einen ersten Eindruck zu geben, reicht es allemal.

4k und 16 Megapixel - zumindest auf dem Papier

Die Tomtom Bandit wird mit 4k-Funktionalität beworben, aber ein Blick in die Datenblätter reicht aus, um Ernüchterung hervorzurufen. Gerade einmal 15 Bilder pro Sekunde kann die Kamera in der höchsten Videoauflösung verarbeiten. Damit fällt sie hinter die Gopro Hero 4 Black und die FDR X-1000 VR zurück. Weil gerade Actionvideos von einer möglichst hohen Bildrate profitieren, eignet sich der 4k-Modus der Bandit wohl höchstens für ruhige Szenen. Auch in den niedrigeren Videoauflösungen kann die Kamera nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten. Full-HD wird mit maximal 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen, 120 fps gibt es nur im 720p-Modus.

Dafür punktet Tomtoms Action-Zylinder zumindest auf dem Papier im Fotomodus: 16 Megapixel bietet keine andere Kamera in unserem Test. Die nominelle Auflösung sagt aber nicht viel über die Qualität der Bilder aus. Tatsächlich ist die Bandit in diesem Bereich sogar die schwächste Kamera in unserem Test. Die Aufnahmen sind verwaschen, viel zu stark komprimiert und tendenziell unterbelichtet. Allein die Bildgröße auf dem Datenträger sagt einiges über die aggressive Kompression aus: Ein vergleichbares Foto der Hero 4 Black mit 12 Megapixeln belegt mitunter den vierfachen Speicherplatz. Zehn Bilder pro Sekunde sind im Burst Modus möglich, die Intervall-Option ermöglicht eine freie Wahl der Auslösezeiten.

Abgesehen von der schwachen Qualität der Fotos, ist die Abbildungsleistung der Bandit solide. Im Full-HD-Modus liefert sie detailreiche Bilder und ist selbst in Situationen mit wenig Licht nicht überfordert. Im Vergleich zur Gopro Hero 4 Black hellt sie dunkle Bereiche stark auf, was zu stärkerem Rauschen führt. Einstellungen für eine manuelle Korrektur des ISO-Wertes fehlen. So wird der Vorteil der Tomtom-Kamera mitunter zum Manko: In den übersichtlichen und leicht verständlichen Menüs sind Optionen für Fortgeschrittene nicht vorgesehen.

 Sonys Actionkamera macht tolle Videos - aber nicht für alleTomtoms Actionkamera im Sattel und im Teich 

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IamNic 01. Sep 2016

Diese Karte ist viel zu schnell (und damit unnötig teuer). 100Mbit/s entsprechen nur 12,5...

underlines 24. Dez 2015

Hier meine Liste von GoPro Alternativen und passenden Gimbals mit allen Technischen...

unknown75 22. Dez 2015

Jup kenn ich und finde gerade in seinen Videos ist die Sony klar im Vorteil bei...

mwo (Golem.de) 19. Dez 2015

...die ca. 3 Millimeter groß (weiß auf weiß, als Relief, nicht aufgedruckt - da täuscht...

Dwalinn 17. Dez 2015

Ich hätte nichts gegen einen Test mit günstigen FHD Modellen gehabt, gibt dort zwar auch...



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