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Gopro Hero 4 Black zur See und in der Kaserne

Mit der Gopro sind wir gepaddelt, sie ließ sich mit einer Krokodilklemme fast überall am Boot befestigen. Sehr praktisch: Eine eigentlich für den Lenker gedachte Schelle passt ebenso gut ans Paddel. Dadurch konnten wir in klarem Wasser ein paar Schnappschüsse der lokalen Fauna machen. Unsere Idee, die Bilder live auf dem Smartphone zu betrachten, erlöste uns zwar zeitweilig vom sportlich-aktiven Teil des Ausfluges, hätte aber beinahe den Verlust des Telefons zur Folge gehabt.

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Jeglicher Funkkontakt zur Kamera bricht im Wasser ab, das passierte übrigens bei allen getesteten Modellen. Ein zweiter Kameraakku wäre bei diesem Nutzungsszenario angebracht gewesen, denn nach nur einer Stunde war Schluss mit dem Filmen. Zugegeben: Wir hatten zuvor auch noch den langwierigen Aufbau des Faltbootes mit Intervallfotos dokumentiert. 

Unser zweiter Ausflug führte uns in den Keller einer verlassenen Kaserne. Mit zwei Taschenlampen wollten wir die Leistung der Hero 4 Black unter schlechten Lichtbedingungen testen. Mit dem maximalen Iso-Wert von 6.400 war im direkten Lichtkegel zwar alles zu erkennen, der Rest verschwand jedoch im Dunkel. Für Urban-Exploring eignet sich die Kamera also nur überirdisch.

  • Hohe Bildqualität in Foto und Video - die Hero 4 Black ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... gibt auch bei kontrastreichen Lichtverhältnissen keine Blöße. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fotomodus der Gopro Hero 4 Black (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die klassische Gopro: Auch die Bedienung mit drei Tasten ist gleich geblieben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Gehäuse sind 40 Meter Tauchtiefe möglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter der Seitenklappe befinden sich Mini-USB- und HDMI-Anschluss sowie die Micro-SD-Karte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku ist wechselbar - aber nicht kompatibel zum Vorgängermodell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Hero 4 Black besitzt kein Stativgewinde. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Äußerlich hat sich bis auf die zwei LEDs für Aufnahme und WLAN nicht viel getan. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der hintere Bus ist für das optional erhältliche Farbdisplay vorgesehen. Auch ein Mikrofon lässt sich jetzt anschließen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Hohe Bildqualität in Foto und Video - die Hero 4 Black ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Akku ist wechselbar, das Zubehör umfangreich

Die Laufzeit des wechselbaren Akkus schwankt stark. Bei kontinuierlicher Videoaufnahme mit 4k-Auflösung und aktiviertem WLAN ist nach knapp einer Stunde Schluss, mit 720p und ohne WLAN schafft die Kamera fast zwei Stunden. Ist das optional erhältliche Farbdisplay angeschlossen, verringern sich diese Zeiten abermals. Auch wenn die meisten Nutzer wohl kaum mehrere Stunden am Stück aufzeichnen werden - ein Ersatzakku ist Pflicht. Alternativ kann die Kamera per USB mit Strom versorgt werden. So ist ein Einsatz als Überwachungskamera oder Dashcam im Auto möglich.

Die Gopro Hero 4 Black hat einen HDMI-Ausgang für die Übertragung des Livebildes, aber kein Stativgewinde. Um sie optimal zu positionieren, muss man sie in das mitgelieferte Kunststoffgehäuse stecken, dann lassen sich die zahlreichen Befestigungsaccessoires anschließen. Vom Brustgurt für Zweiradfahrer über flexible Stative und Klemmen bis hin zu Klebepads bieten Gopro und andere Hersteller für fast jede Situation die passende Halterung. Ein GPS-Modul ist nicht verbaut.

Verfügbarkeit

Die Hero 4 Black ist derzeit ab 360 Euro erhältlich. Die Smart Remote kostet circa 70 Euro.

Fazit zur Hero 4 Black

Mit der Hero 4 Black spielt Gopro seinen Vorsprung als Erfinder der Actionkamera in technischer und in funktionaler Hinsicht voll aus. Die Bedienung ist leicht erlernt, die Bildqualität ausgezeichnet, und das Zubehör macht den Einsatz unter nahezu allen denkbaren Bedingungen möglich. Kritikpunkte sind lediglich die kurze Akkulaufzeit sowie das Fehlen von GPS und einem Stativgewinde an der Kamera. Auspacken, anbauen und loslegen - trotz umfangreicher Bildmodi und Einstellungsparameter fühlten wir uns nie überfordert oder frustriert. Wenn alles passt, vergisst man die Kamera und konzentriert sich auf das, was sie aufnehmen soll: Action.

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IamNic 01. Sep 2016

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Jup kenn ich und finde gerade in seinen Videos ist die Sony klar im Vorteil bei...

mwo (Golem.de) 19. Dez 2015

...die ca. 3 Millimeter groß (weiß auf weiß, als Relief, nicht aufgedruckt - da täuscht...

Dwalinn 17. Dez 2015

Ich hätte nichts gegen einen Test mit günstigen FHD Modellen gehabt, gibt dort zwar auch...


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