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Actionkameras: Gopro stellt zwei neue Kameras und Gimbal vor

Nach sechs Jahren bekommt die 360-Grad-Kamera Gopro Max einen Nachfolger. Außerdem zeigt die Firma einen KI-Gimbal und eine Kamera mit LED.
/ David Wagner
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Die Max 2 löst die 2019 erschienene Gopro Max ab. (Bild: Gopro)
Die Max 2 löst die 2019 erschienene Gopro Max ab. Bild: Gopro

Der Hersteller für Actionkameras Gopro hat drei neue Produkte angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Die Lit Hero ist ein Update des Einsteigermodells Hero mit eingebauter Beleuchtung. Dazu kommt die Max 2 als Nachfolger der inzwischen knapp sechs Jahre alten 360-Grad-Kamera des Unternehmens. Zuletzt zeigte Gopro einen 3-Achsen-Gimbal für Actionkameras und Smartphones.

Das große Upgrade für die Max 2 ist die Auflösung. Das neue Modell nimmt Videos nun in 8K mit bis zu 30 fps auf, der Vorgänger schafft es nur auf 5,6K. Für Zeitlupenvideos kann die Max 2 im 360-Grad-Modus Aufnahmen in 4K mit bis zu 100 fps liefern.

Wie sein Vorgänger arbeitet die Max 2 mit 6 Mikrofonen und filtert automatisch Windgeräusche aus der Aufnahme. Neu ist die Möglichkeit, Mikrofone über Bluetooth anzuschließen. So kann man etwa verbundene Wireless-Kopfhörer auch als Mikrofon verwenden.

Das neue Modell ist etwas dicker (64,0 x 69,7 x 48,7 mm) und schwerer (195 g) als sein Vorgänger. Dafür hat Gopro der Max 2 einen größeren Akku mit 1960 mAh spendiert. Zusätzlich lässt sich wie bei der Hero das Glas vor dem Objektiv abschrauben und ersetzen. Filter oder andere Objektive wie bei der Hero 13 Black gibt es allerdings nicht.

Die neue 360-Grad-Kamera erscheint am 30. September. Man kann die Max 2 schon jetzt für die UVP von 520 Euro vorbestellen. Ein 2025er-Refresh der ursprünglich 2019 erschienenen Max liegt gerade bei 300 Euro.

Helle Hero

Augenfällige Neuerung bei der Lit Hero sind die vier namensgebenden LEDs, die sich vorne neben dem Objektiv befinden. Gopro macht keine Angabe über deren Helligkeit, in den gezeigten Videos und Bildern aber ist erkennbar, dass die Beleuchtung vor allem für den Nahbereich geeignet ist. Ein mitgelieferter ansteckbarer Diffusor sorgt dabei für weiches Licht.

Praktisch könnte das Licht bei Unterwasseraufnahmen sein. Wie die Hero ist auch dieses Modell bis zu einer Wassertiefe von 5 m geschützt und das Objektiv besitzt eine wasserabweisende Beschichtung.

Ein kleines Upgrade hat auch die Videoqualität im Vergleich zur normalen Hero erhalten. In der maximalen Auflösung von 4K sind Aufnahmen mit 60 fps möglich. Die Lit Hero kostet 270 Euro und ist damit knapp 40 Euro teurer als das Modell ohne LEDs. Sie erscheint am 21. Oktober

Gimbal mit KI

Zuletzt kündigte Gopro auch den 3-Achsen-Gimbal Fluid Pro AI an. Dieser ist für Kameras und Smartphones mit einem Gewicht von bis zu 400 g ausgelegt, also vorrangig Actionkamera und leichte Kompaktkameras wie die Sony ZV-1.

Der Name des Gimbals bezieht sich auf die eingebaute Motivverfolgung mit KI. Diese soll Gesicht oder Körper einer Person automatisch im Bild halten können. Manuelle Kontrolle erhalten Nutzer über den Gimbal oder eine angeschlossene App.

Praktisch ist das im Gimbal integrierte Fülllicht und der Akku, der laut Gopro 18 Stunden halten soll und auch als Powerbank herhält. Auch dieses Produkt erscheint am 21. Oktober und soll 200 Euro kosten.


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