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Action: Doom läuft jetzt auch auf einem Sexspielzeug

Jeder Schuss lässt das Toy vibrieren: Ein Bastler hat Doom auf ein Sexspielzeug portiert und stellt die Details des Geräts im Video vor.
/ Peter Steinlechner
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Doom auf einem Sexspielzeug (Bild: Aaron Christophel)
Doom auf einem Sexspielzeug Bild: Aaron Christophel

Das 1993 veröffentlichte Actionspiel Doom läuft bekanntlich auf elektrischen Rasenmähern, Spiegelreflexkameras, Geldautomaten und vielen weiteren Geräten. Nun kommt eine weitere Hardware dazu: ein Sexspielzeug, auf dessen kleinem Display der Shooter zu sehen ist.

Die wackere Hauptfigur Space Marine wird mit den Tasten des Toys gesteuert. Ein pikantes Detail dabei ist, dass das Sexspielzeug bei jedem abgegebenen Schuss ein bisschen vibriert und bei jedem Kill eine stimulierende Bewegung durchführt.

Der Bastler hinter dem ungewöhnlichen Port heißt Aaron Christophel, er hat bereits Erfahrungen mit einer ungewöhnlichen Umsetzung von Doom. Im März 2024 hat er das Spiel auf eine elektrische Zahnbürste portiert .

Was das Sextoy angeht: Im sehr technischen, nur wenig schlüpfrigen Video nimmt Christophel das Spielzeug auseinander und erklärt ein paar Details zur Hardware.

Seinen Angaben zufolge hat der Hauptprozessor des Toys einen Arbeitsspeicher von 16 KByte RAM sowie 64 KByte Flash-Speicher.

Dazu kommen zusätzlich 1 oder 2 MByte Flash-Speicher auf der Platine – ganz klar sei das nach Angaben des Bastlers nicht, es sei aber in jedem Fall zu wenig für seine Zwecke. Doom gelangt über ein ESP-Board auf das Sexspielzeug.

Kleine Kabel

Die offenbar größte Herausforderung ist die korrekte Verkabelung zwischen dem Board, dem Display und den weiteren Bauteilen.

Die Codebasis von Dooms ermöglicht Portierungen auf eine Vielzahl von Geräten. Unter Can It Run Doom?(öffnet im neuen Fenster) sind die meisten der ernsthaften als auch albernen Versuche dokumentiert, wobei einige Projekte nur den Bildschirm des jeweiligen Geräts verwenden.

Aaron Christophel bezeichnet den Umbau des Sexspielzeugs selbst als "Scherz" . Es geht offensichtlich um die Machbarkeit und nicht um irgendwelche ernsthaften oder erotischen Absichten.


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