Abo
  • Services:

Acta-Demos: Zehntausende gegen "bekACTA Scheiß" in München und Berlin

Die Demonstrationen des 11. Februar 2012 gegen das internationale Antipiratrieabkommen Acta zogen mehrere zehntausend Menschen auf die Straßen Deutschlands. Neben harten politischen Forderungen gab es auch viel ins reale Leben übertragene Onlinefolklore auf den Kundgebungen zu sehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Deutliche Worte
Deutliche Worte (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

"So ist das mit Acta - man hört nichts und bekommt nichts mehr mit", fasste ein Teilnehmer der Demonstration gegen Acta die Situation auf dem Münchner Odeonsplatz zusammen. Die Lautsprecheranlage der Veranstalter war nämlich so unterdimensioniert, dass nur einige hundert der 16.000 Demonstranten die Reden der Abschlusskundgebung hören konnten. "Wir haben bis letzte Woche noch mit 1.000 Leuten gerechnet", meinte ein Sprecher des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung nach der Veranstaltung gegenüber Golem.de.

Inhalt:
  1. Acta-Demos: Zehntausende gegen "bekACTA Scheiß" in München und Berlin
  2. Festivalstimmung in München

Den großen Zulauf, der mit Auftakt, Demonstrationsumzug und Abschlusskundgebung nach Angaben der Veranstalter zeitweise aus bis zu 20.000 Menschen bestand, erklärten sich Teilnehmer und Organisatoren einhellig mit den jüngsten Entwicklungen.

  • Acta-Demo in München (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Deutliche Worte von den Jusos (Bild: Nico Ernst)
  • Protest am Odeonsplatz in München (Bild: Nico Ernst)
  • Guy-Fawkes-Masken waren nur auf dem Hinterkopf erlaubt. (Bild: Nico Ernst)
  • Acta-Demo in München (Bild: Nico Ernst)
  • Acta-Demo in Berlin (Bild: Hagen Sankowski/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Berlin (Bild: Hagen Sankowski/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Berlin (Bild: Hagen Sankowski/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Berlin (Bild: Hagen Sankowski/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Augsburg (Bild: Oliver Pahl/CC-BY-SA 3.0)
Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)

Die 24 Stunden vor der Demonstration bekanntgegebene Verschiebung von Deutschlands Unterschrift unter das Handelsabkommen und das Medienecho bis in die Tagesschau und die Sendung "heute" hätten einen "ungeahnten Schub" gegeben, war zu hören. Die Münchner Polizei gab einige Stunden nach der Demonstration 16.000 Teilnehmer als offizielle Schätzung an.

Damit protestierten in München deutlich mehr Bürger als in Berlin, wo es nach Medienberichten am Alexanderplatz 6.000 bis 10.000 Teilnehmer gab. Die erste Zahl ist die Angabe der Polizei, die zweite die der Veranstalter. Auch in Köln und über 50 anderen deutschen Städten gab es Demonstrationen gegen Acta, zu denen aber noch keine bestätigten Teilnehmerzahlen vorliegen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

In München herrschte während der insgesamt über zwei Stunden dauernden Veranstaltung Festivalstimmung. Unter den überwiegend sehr jungen Teilnehmern fanden sich biertrinkende Punks ebenso wie Metalfans, die friedlich nebeneinander standen. Eine Minderheit waren ältere Bürger, die sich nicht zu einer Subkultur bekannten. Gegen die mit minus 9 Grad Celsius bei konstantem Wind beträchtliche Kälte half auch nur viel Lachen und Bewegung - eine vom Sprecher der Grünen eingeforderte Hüpfeinlage sorgte dafür wie auch die vielen fantasievollen Plakate.

Festivalstimmung in München 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Revenant, Spider-Man Homecoming, Jurassic World)
  2. (aktuell u. a. Intel NUC Kit 299€, ASUS ROG MAXIMUS XI HERO (WiFI) Call of Duty Black Ops 4...
  3. 3,79€
  4. 299,00€ statt 369,00€ bei cyberport.de

benji83 13. Feb 2012

Öhm, ist es nicht sogar ein gutes Zeichen wenn nicht "nur" 'Ökoterroristen' und Veganer...

lottikarotti 13. Feb 2012

Und welche Rolle nimmst du dabei ein? :-)

Anonymer Nutzer 13. Feb 2012

Warum werde ich mein Vorurteil gegenüber Fußball Fans nicht los? Dreimal darfste raten...

Freepascal 13. Feb 2012

Sieh es mal so: Wenn man das Richtige tut, kann es gelegentlich passieren, von der...

Anonymer Nutzer 13. Feb 2012

"Sorry, mein liebes Kind. Ich konnte dich leider ins vor dem freien Fall in den Brunnen...


Folgen Sie uns
       


AMD Radeon VII - Test

Die Radeon VII ist die erste Consumer-Grafikkarte mit 7-nm-Chip. Sie rechnet ähnlich schnell wie Nvidias Geforce RTX 2080, benötigt aber viel mehr Energie und ist deutlich lauter. Mit einem Preis von 730 Euro kostet die AMD-Karte überdies etwas mehr, die 16 GByte Videospeicher helfen nur selten.

AMD Radeon VII - Test Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
    Android-Smartphone
    10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

    Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

    1. Android Q Google will den Zurück-Button abschaffen
    2. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
    3. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps

    Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
    Enterprise Resource Planning
    Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

    Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
    Von Markus Kammermeier


        •  /