Festivalstimmung in München

Das deutliche "bekACTA Scheiß", das die Münchner Jusos auf ihr großes Transparent gedruckt hatten, war dabei noch die am leichtesten verständliche Botschaft. Internet-Memes wie "ACTA - GTFO" oder Slangs wie "Government Y U no listen to us?" dürften bei den Adressaten in der Politik kaum angekommen sein.

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Überhaupt wirkte die Kundgebung in München auch wie eine Party, bei der sich die Onlinekultur selbst feierte. Deutlich wurde das unter anderem durch die krakeligen Cartoons aus Imageboards wie 4chan, die auf vielen Plakaten zu sehen waren. Auch die Notwenigkeit solcher Aussagen auf Papier nahm ein Plakat eines Teilnehmers auf die Schippe: "I am so angry that I made a sign" hatte der junge Mann mit Filzstift auf Pappe gemalt.

  • Acta-Demo in München (Bild: Nico Ernst/Golem.de)
  • Deutliche Worte von den Jusos (Bild: Nico Ernst)
  • Protest am Odeonsplatz in München (Bild: Nico Ernst)
  • Guy-Fawkes-Masken waren nur auf dem Hinterkopf erlaubt. (Bild: Nico Ernst)
  • Acta-Demo in München (Bild: Nico Ernst)
  • Acta-Demo in Berlin (Bild: Hagen Sankowski/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Berlin (Bild: Hagen Sankowski/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Berlin (Bild: Hagen Sankowski/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Berlin (Bild: Hagen Sankowski/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Hamburg (Bild: Norbert Schramm/CC-BY-SA 3.0)
  • Acta-Demo in Augsburg (Bild: Oliver Pahl/CC-BY-SA 3.0)
Guy-Fawkes-Masken waren nur auf dem Hinterkopf erlaubt. (Bild: Nico Ernst)

Die ursprünglich dem Hackerkollektiv Anonymous zugeordneten Guy-Fawkes-Masken waren weniger häufig anzutreffen als in Berlin. Das mag auch daran gelegen haben, dass in Bayern bei Demonstrationen immer noch das Vermummungsverbot strikt durchgesetzt wird.

Da dabei sogar das Mitführen von Gegenständen verboten ist, die zur Vermummung dienen könnten, musste für die Masken eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden: Sie durften immerhin dauerhaft auf dem Hinterkopf getragen werden. Auch für die Ausnahme gab es noch eine Ausnahme: Als Kunstaktion war ein kurzes Aufsetzen der Masken auf das Gesicht angemeldet worden. Protest für Onlineanliegen kann eben auch offline kreativ sein.

Nachtrag vom 11. Februar 2012, 20:50 Uhr

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Die Bildergalerie wurde um Fotos aus Berlin ergänzt. Die Aufnahmen wurden von unserem Leser Hagen Stankowski unter Creative Commons zur Verfügung gestellt, wofür wir uns herzlich bedanken. Zudem gibt es nun ein Video mit Impressionen der Abschlusskundgebung aus München.

Nachtrag vom 12. Februar 2012, 17:50 Uhr

Als letztes Update dieser Meldung finden sich in der Bildergalerie nun Fotos der Acta-Demo in Hamburg von Norbert Schramm sowie ein Panorama der Kundgebung in Augsburg von Oliver Pahl. Auch diese Fotos stehen unter Creative Commons. Wir bedanken uns bei allen Einsendern.

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 Acta-Demos: Zehntausende gegen "bekACTA Scheiß" in München und Berlin
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benji83 13. Feb 2012

Öhm, ist es nicht sogar ein gutes Zeichen wenn nicht "nur" 'Ökoterroristen' und Veganer...

lottikarotti 13. Feb 2012

Und welche Rolle nimmst du dabei ein? :-)

Anonymer Nutzer 13. Feb 2012

Warum werde ich mein Vorurteil gegenüber Fußball Fans nicht los? Dreimal darfste raten...

Freepascal 13. Feb 2012

Sieh es mal so: Wenn man das Richtige tut, kann es gelegentlich passieren, von der...



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