Across the Unknown: Star Trek Voyager startet solide ins Spiele-Universum
Der Delta-Quadrant ist seit dem 18. Februar 2026 erneut die unfreiwillige Heimat von Captain Janeway und ihrer Crew, nämlich im Strategiespiel Star Trek: Voyager – Across the Unknown (Windows-PC, Xbox Series X/S und Playstation 5; rund 40 Euro).
Seit der Veröffentlichung haben über 800 Nutzer auf Steam(öffnet im neuen Fenster) eine Bewertungen abgegeben. Die Durchschnittsbewertungen liegt bei Größtenteils positiv (75 Prozent).
Besonders gelobt wird die stimmig umgesetzte Serie: Ein Spieler schreibt: "Macht Trekkie-Träume wahr." Ein anderer lobt: "Sehr treu zur Vorlage." Auch Atmosphäre und bekannte Figuren werden immer wieder positiv hervorgehoben.
Daneben gibt es aber auch Kritik am Aufbau. So heißt es, das Spiel komme "nur langsam in Fahrt" , oder es gebe "viel Verwaltung und wenig Action" . Einige Spieler empfinden das Gameplay als zu gemächlich und die Systeme als unnötig kompliziert.
Die deutsche Fachpresse urteilt überwiegend positiv, nennt aber auch die Schwächen des Spiels. PC Games(öffnet im neuen Fenster) (gehört wie Golem zu Computec Media) vergibt 7,5 von 10 Punkten und nennt den Titel eine "charmante Gelegenheit" , die Serie neu zu erleben. Kritisiert wird, das Raumschiffmanagement biete "wenig, das die Genre-Konkurrenz nicht ähnlich oder besser macht" und könne "monoton" werden.
Rund 7.600 aktive Captains im All
Gamestar(öffnet im neuen Fenster) kommt auf 80 Punkte und spricht von "toller, wenn auch nicht perfekter Strategie-Unterhaltung" . Im Fazit ist von "viel Serienflair" die Rede, zugleich aber auch von "kleineren Macken" . Im Videotest(öffnet im neuen Fenster) werden unter anderem Komfortprobleme und teils zähe Gefechte erwähnt, während Entscheidungsfreiheit und Atmosphäre als überzeugend beschrieben werden.
Die Verkaufszahlen können nicht ganz schlecht sein, auf Steam stand das Spiel kurz nach dem Start vorübergehend auf dem ersten Platz der Charts. Laut SteamDB(öffnet im neuen Fenster) liegt die maximale Anzahl gleichzeitig aktiver Trekker bei knapp 7.600 Personen – für einen textlastigen Strategietitel ohne großes Marketing ein durchaus ordentlicher Wert.
Across the Unknown stammt vom deutschen Entwickler Gamexcite und wird vom Hamburger Publisher Daedalic Entertainment vertrieben. Inhaltlich handelt es sich um eine Mischung aus narrativer Strategie und Survival-Management.
Die Spieler übernehmen das Kommando über die Voyager im Delta-Quadranten, verwalten Ressourcen, setzen Crewmitglieder ein und treffen Entscheidungen, die den weiteren Verlauf der Reise verändern können.
Auch wichtige Figuren können sterben, Crewmitglieder dauerhaft ersetzt werden und selbst Borg-Technologie lässt sich einsetzen – mit Risiken für Moral und Stabilität der Besatzung. Die Kampagne umfasst etwa zehn bis zwanzig Stunden und basiert auf prozedural generierten Sektoren, in denen Missionen, Zufallsereignisse und Außenmissionen miteinander verzahnt sind.
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