ACM City: Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen

Der ACM City(öffnet im neuen Fenster) ist ursprünglich das Ergebnis eines Forschungsprojekts aus Bayern, das künftig auch eine kommerzielle Realisierung beinhalten soll. Die Abkürzung ACM steht für Adaptive City Mobility und beschreibt das Konzept recht gut. Geplant ist ein lokal emissionsfreies Fahrzeug mit geringem Platzbedarf, das für verschiedene Anwendungszwecke genutzt werden kann.
Die Forschung am ACM City begann 2013 mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums. Ziel ist es, ein marktgängiges Produkt zu entwickeln. Mit einem chinesischen Investor an Bord soll es realisiert werden. Dazu wurde das Unternehmen Adaptive City Mobility gegründet.
Das Auto ist nur 650 kg schwer und kann als Leichtfahrzeug in der Fahrzeugklasse L7e zugelassen werden. Es bietet Platz für drei Insassen, wobei der Fahrer vorn und die beiden Passagiere hinten sitzen. Wer den Platz für Ladung braucht, klappt die Rücksitze um. Nach Angaben der Entwickler passt dann eine ganze Europalette samt Waren in das Auto. Die Serienversion soll sich optisch stark vom gezeigten Prototypen abheben.
Die Akkus des Fahrzeugs sind per Hand wechselbar. Insgesamt sind acht Pakete eingebaut, die jeweils 12 kg wiegen und es auf insgesamt 16 kWh Kapazität bringen sollen. Die Reichweite beträgt nach Angaben des Teams etwa 160 bis 200 km im Sommer und 120 bis 160 km im Winter.
Interessant ist auch das Refinanzierungskonzept. Auf der Heckklappe wurde ein E-Ink-Display angebracht, auf dem Werbung angezeigt werden kann, um zusätzliche Einnahmen zu erzielen.