Achim Kampker: Streetscooter-Gründer verlässt die Deutsche Post

Er ist einer der Gründer des zur Deutschen Post gehörenden E-Auto-Pioniers Streetscooter, nun will Achim Kampker wieder an einer Hochschule arbeiten.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Achim Kampker in der Streetscooter-Fabrik in Düren
Achim Kampker in der Streetscooter-Fabrik in Düren (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Bei ihrer Aachener Tochterfirma Streetscooter muss die Deutsche Post künftig ohne einen der Gründer des Elektroauto-Unternehmens klarkommen. Achim Kampker habe das Unternehmen verlassen, sagte ein Post-Sprecher am 5. April 2019. Der Abschied rückwirkend zum 1. April sei "aus eigenem Wunsch und aus persönlichen Gründen" erfolgt. Kampker kehre als Professor an die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen zurück. Im Zuge der bereits bestehenden Kooperation mit der Hochschule werde man aber künftig weiter mit ihm zusammenarbeiten. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Streetscooter war im Jahr 2010 von Professoren der RWTH gegründet worden, unter ihnen Kampker. 2014 kaufte die Deutsche Post die Firma, um ihre Flotte mit eigenen Elektrotransportern klimaschonender zu gestalten. Während Mitgründer wie der heutige Chef des Elektroauto-Startups e.Go, Günther Schuh, von Bord gingen, blieb Kampker als Streetscooter-Chef am Steuer der Aachener Firma.

Streetscooter hat nach eigenen Angaben rund 500 Mitarbeiter in seiner Zentrale in Aachen, wo zum Beispiel die Entwicklungsabteilung und der Vertrieb angesiedelt sind. An zwei Werken - ebenfalls in Aachen und Düren - sind zudem insgesamt rund 500 Mitarbeiter von externen Firmen tätig, die im Auftrag von Streetscooter die Fahrzeuge fertigen. Zudem baut die Firma in Zusammenarbeit mit Ford in Köln einen großen Elektro-Transporter.

Die Post hat derzeit mehr als 9.000 Streetscooter im Einsatz, zudem konnten weitere Elektroautos an andere Firmen und Kommunen verkauft werden. Angaben zum Umsatz und Gewinn oder Verlust ihrer Elektrofahrzeug-Sparte macht der Konzern nicht.

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