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Achim Berg: "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"

Der Bitkom-Chef vertritt in einem Gastbeitrag den Standpunkt der Telekom und anderer Netzbetreiber. Lesenswert ist der Betrag dennoch, wegen einiger Informationen zum Netzausbau.

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Achim Berg
Achim Berg (Bild: Bitkom)

In Sachen Gigabit sei Deutschland ein großer weißer Fleck. Das erklärte Bitkom-Chef Achim Berg in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Zu den Ursachen für den schlechten Stand beim Gigabit-Ausbau sagt der Verband, der traditionell stark von der Deutschen Telekom beeinflusst wird, nichts. Was anstünde, sei das größte privatwirtschaftliche Infrastrukturprojekt der vergangenen 50 Jahre. "Wir müssen 41 Millionen Haushalte mit Gigabit via Festnetz versorgen und parallel Superbreitband über neue Mobilfunktechnologien in die Fläche bringen."

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Hierfür müssten möglichst schnell Milliarden privatwirtschaftlicher Investitionen aktiviert werden. Doch "Gigabit-Populismus" mache sich breit. Die Republik sei "im Wünsch-dir-was-Modus", und die Politik heize ihn an. Den Verbrauchern werde ein "Recht auf schnelles Internet" versprochen. Nötig sei aber "Sachlichkeit statt Populismus", denn wer könne so vermessen sein und von milliardenschweren Konzernen etwas für die Versorgung der Bevölkerung fordern.

Eine Million Kilometer Kabel

Es müsse etwa eine Million Kilometer Kabel verlegt werden, in fast jeder Straße und durch fast jeden Vorgarten, erklärt Berg. Zum Vergleich: Die Telekom will im Jahr 2018 rund 60.000 km Glasfaser verlegen.

Dabei müsse man an den richtigen Stellen beginnen: mit Gigabit-Festnetz in Gewerbegebieten, Schulen, Krankenhäusern, Universitäten und hochverdichteten Regionen. Und mit mobilem Superbreitband an Autobahnen und Bahntrassen. Berg: "Derzeit gibt es in Deutschland drei große und im Festnetz zudem mehr als hundert kleinere Netzbetreiber. Das sind beste Voraussetzungen für einen lebendigen Wettbewerb."

Damit folgt die übliche Wunschliste der Netzbetreiber mit Abschaffung der Regulierung für die Telekom, Planungssicherheit durch Frequenzvergabe für 10 bis 15 Jahre sowie keine Diensteanbieterverpflichtung oder ein nationales Roaming. Gigabit für alle gebe es laut Berg für 100 Milliarden Euro und mit dem richtigen Rahmen schneller als gedacht.



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Chargeback 27. Sep 2018

Es wird immer klarer, dass dass es ohne Eigeninitiative nicht mehr aufzuholen ist. Die...

Freak126 27. Sep 2018

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Faksimile 26. Sep 2018

Aus Gründen des Umweltschutzes und des natürlichen Gleichgewichtes ist das Leben in...

bombinho 26. Sep 2018

Amen.

burzum 26. Sep 2018

Das heißt nur das die großen am Mark sich den großflächigen Ausbau in den für sie...


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