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Acer Swift 7 ausprobiert: Zu dünn, um stabil zu sein

Keine 10 mm dick ist das neue Acer Swift 7 - dünner ist aktuell kein Notebook. Das geht aber auf Kosten der Stabilität: Trotz Aluminiumgehäuse lässt sich das 13,3-Zoll-Gerät leicht verwinden.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Kein Notebook ist aktuell dünner als das Swift 7.
Kein Notebook ist aktuell dünner als das Swift 7. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Kein Notebook ist aktuell dünner als das von Acer gezeigte Swift 7. Nur 9,96 mm dick ist das Gerät und damit kaum dicker als ein Surface Pro 4. Doch zeigte sich beim ersten Ausprobieren auf der Ifa schnell, dass aufgrund der sehr kompakten Bauweise Abstriche gemacht werden müssen - besonders in der Stabilität.

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Selbst beim Aufklappen des Displays wird das Aluminiumgehäuse leicht gebogen. Generell ist es nicht gerade verwindungssteif und zu flexibel. Das ist auch der Grund, warum Acer Gorilla Glass einsetzt: Das von Corning produzierte Glas ist flexibler als herkömmliches Displayglas. Auch die bei den meisten Notebooks sehr stabile Unterseite des Swift 7 kann leicht gebogen werden - nicht so stark wie das Display, aber doch merklich.

Durch die sehr kompakte Bauweise ist das Swift 7 recht leicht. Mit einem Gewicht von 1,1 kg dürfte es perfekt für unterwegs sein. Ansonsten macht das Swift 7 einen sehr hochwertigen Eindruck und ist gut verarbeitet. Doch sieht man jeden einzelnen Fingerabdruck auf dem Gehäuse - das sollte bei einem etwas teureren Gerät jedoch nicht sein.

Das 13,3-Zoll-Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf - ein Kompromiss, um ein wenig Akku zu sparen. Im Gehäuse arbeitet ein passiv gekühlter Core i5-7Y54 mit einem Basistakt von 1,2 GHz und einem Turbo bis hin zu 3,2 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 8 GByte groß, die SSD leider nur 256 GByte - eine Variante mit mehr Speicher wird es vorerst nicht geben.

  • Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Ganz so dünn wie Tablets sind Notebooks noch nicht. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Acer Swift 7 (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Zwei USB-Typ-C-Anschlüsse, über die das Notebook geladen wird, und eine Kopfhörerbuchse hat das Notebook - andere Anschlüsse hätten aufgrund der Gehäusegröße nicht hineingepasst. Erstere unterstützen kein Thunderbolt 3. Ein Kostenfaktor sei das, man wolle den Preis nicht noch höher ansetzen.

Bei einem solch dünnen Notebook erwarteten wir keine besonders gute Tastatur und waren deswegen beim Ausprobieren überrascht, wie angenehm es sich auf dieser tippte. Wir können uns vorstellen, auf dieser selbst einen ganzen Arbeitstag zu tippen, ohne von den Tasten genervt zu sein. Gut ist auch das sehr große Touchpad.

Ende September soll das Acer Swift 7 in Deutschland für 1.300 Euro erhältlich sein.



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pk_erchner 04. Sep 2016

Das dell xps 13 gibts auch in matt Trotzdem ist die maximale Helligkeit in meinen Augen gut

holysmoke 03. Sep 2016

Ich arbeite täglich mit einem Touchpad von Logitech und Windows 10. Eine Katastrophe...

Anonymer Nutzer 02. Sep 2016

Dünner und dümmer!

Anonymer Nutzer 02. Sep 2016

Aber ohne Aluminium fehlt doch das wertige, premium Nutzererlebnis!!!11elf1!

Yeeeeeeeeha 02. Sep 2016

Da wird sonst außer dem Akku halt nicht viel drin sein. Siehe MacBook Air: Da ist auch...


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