Acer Swift 14 Go im Test: Starke Grafikeinheit trifft auf 2,8K-OLED-Display

Unser erstes Notebook mit Intel Core Ultra überzeugt mit hoher Performance und cleverer Software. Die Effizienz von Apple Silicon erreicht Intel aber noch nicht.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Acer Swift Go 14 hat ein neues Innenleben erhalten.
Das Acer Swift Go 14 hat ein neues Innenleben erhalten. (Bild: Martin Böckmann/Golem.de)

Das Acer Swift 14 Go hat dieses Jahr ein neues Innenleben bekommen. Es ist eines der ersten Geräte mit einem Intel-Meteor-Lake-Prozessor. Die neuen Chips haben im Vergleich zur Vorgängergeneration eine wesentlich höhere Grafik-Performance, außerdem sollen sie deutlich energieeffizienter arbeiten. Bei der Grafikleistung überzeugt das Notebook tatsächlich, während die Akkulaufzeit gut, aber nicht herausragend ist.

Inhalt:
  1. Acer Swift 14 Go im Test: Starke Grafikeinheit trifft auf 2,8K-OLED-Display
  2. Hohe Leistung, aber hoher Verbrauch
  3. Nützliche und übersichtliche Begleitsoftware

Äußerlich unterscheidet sich das Swift Go 14 SFG-72 kaum von seinem Vorgänger, dem SFG-71. Das Gehäuse wirkt etwas kantig, besonders im Vergleich zu teureren Business-Notebooks wie einem Dell XPS-15 oder Lenovo Thinkpad X1. Die Verarbeitung überzeugt uns aber, das Gehäuse fühlt sich wertig an und ist ausreichend verwindungssteif.

ModellAcer Swift Go 14 SFG-14-72
SoCIntel Core Ultra 155H, 16 Kerne (6P+8E+2LPE)
Arbeitsspeicher16 GByte LPDDR5-6400
SSD1 TByte PCIe-4.0 x4 NVMe
GPUIntel Arc mit 8 Xe-Kernen @ 2.3 GHz
Ports2x Thunderbolt 4 (Typ-C), 2x USB 3.1 Typ A, Micro-SD-Cardreader, HDMI 2.1, 3,5mm Audio
NetzwerkIntel Wi-Fi 6E 2x2, Bluetooth 5.3
Akku65 Wh
Gewicht1,33 kg
BetriebssystemWindows 11 22H2 vorinstalliert, Update auf 23H1 möglich
Preis (Testmuster)1.500 Euro
Acer Swift Go 14

Helles OLED-Display mit guter Bildwiederholrate

Das 14-Zoll-OLED-Display hat eine Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 90 Hz und liefert dabei subjektiv hervorragende Kontraste und Farbwerte. Texte und Bilder werden gestochen scharf dargestellt und wirken farbenfroher als auf unserem Eizo-Monitor mit IPS-Panel. OLED-Displays benötigen allerdings mehr Energie, was gerade bei hohen Helligkeitswerten die Akkulaufzeit beeinträchtigen kann.

  • Die gute Verarbeitungsqualität gefällt uns. An Stickern hätte Acer aber sparen können. (Quelle: Martin Böckmann/Golem.de)
  • Das Display wird im aufgeklappten Zustand zum Standfuß, was die Belüftung verbessern soll. (Quelle: Martin Böckmann/Golem.de)
  • Auf beiden Seiten ist ein USB-A-Port vorhanden. (Quelle: Martin Böckmann/Golem.de)
  • Die beiden Thunderbolt-4-Anschlüsse werden auch zum Laden des Notebooks verwendet. Ohne Dockingstation fällt damit ein Anschluss weg. (Quelle: Martin Böckmann/Golem.de)
Das Display wird im aufgeklappten Zustand zum Standfuß, was die Belüftung verbessern soll. (Quelle: Martin Böckmann/Golem.de)

In unserem Testmuster ist ein Intel Core Ultra 7 155H mit 16 Kernen verbaut, davon sechs Performance- und zehn Effizienz-Kerne inklusive der zwei LPE-Kerne, die den Prozessor in einigen Aufgaben besonders effizient machen sollen. Sie sitzen anders als die restlichen CPU-Kerne nicht auf dem Compute-Tile, sondern auf dem für SOC-Tile. Bei geringer Last kann dadurch das Compute-Tile komplett abgeschaltet und vom Strom getrennt werden. Das spart laut Intel mehr Energie, als lediglich einzelne Kerne abzuschalten. Dazu kommen eine Intel-Arc-Grafikeinheit sowie eine NPU für effiziente KI-Anwendungen.

LPE-Kerne sind Benchmarkscheu

Die LPE-Kerne werden im Taskmanager wie normale CPU-Kerne angezeigt, wir konnten ihnen aber in Windows 11 keine Threads manuell zuweisen und daher leider auch keinen gezielten IPC-Benchmark durchführen. Laut Intel unterscheidet sich ihre Architektur nicht von regulären E-Kernen, ihnen fehlt aber der Zugriff auf den L3-Cache des Compute-Tiles. In einigen Multi-Thread-Tests wie Cinebench 2024 werden die LPE-Kerne nicht mitgenutzt, im regulären Betrieb zeigt der Taskmanager aber immer wieder, dass auch die LPE-Kerne Aufgaben zugewiesen bekommen. Generell scheinen Effizienz-Kerne bevorzugt genutzt zu werden, was im Sinne einer längeren Akkulaufzeit auch so sein sollte.

Die NPU kann per Open-VINO zur Beschleunigung von KI-Funktionen in Anwendungen wie Audacity, Gimp und OpenAI-Whisper genutzt werden. Auch der Office 365 Co-Pilot soll die NPU nutzen. Im Test von Tomshardware zeigt sich, dass der tatsächliche Mehrwert einer NPU bisher in einigen dieser Anwendungen signifikant ist, dafür aber eine Menge händische Einstellungen nötig sind. Durch Unterstützung für Microsoft DirectML und neuere Software soll dies aber zunehmend einfacher werden. Durch die positionierung der

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Hohe Leistung, aber hoher Verbrauch 
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Sharra 20. Jan 2024 / Themenstart

Kommt immer drauf an. Als reines Chatgerät neben dem Produktivsystem taugen auch diese...

OMGle 20. Jan 2024 / Themenstart

Was bedeutet hier "geringer Auslastung"? Wenn ich jetzt diesen Kommentar schreibe, ist...

Clown 20. Jan 2024 / Themenstart

Danke für die umfangreiche Antwort! :)

Chosen23 19. Jan 2024 / Themenstart

Der Ryzen 7850HS ist schneller in quasi allen Benchmarks, verbraucht weniger Strom und...

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