Abo
  • IT-Karriere:

Acer Liquid M220: Markteinstieg mit Windows Phone für 90 Euro

Ein Einstiegsgerät wird Acers erstes Windows-Phone-Smartphone sein. Mit einem niedrigen Preis und einem Cover-Mechanismus der eigenen Android-Geräte will Acer Kunden eine Windows-Alternative mit zwei SIM-Schächten bieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Acer bietet neben Android-Smartphones nun auch ein Modell mit Windows Phone als Betriebssystem an.
Acer bietet neben Android-Smartphones nun auch ein Modell mit Windows Phone als Betriebssystem an. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Acer steigt in den Windows-Phone-Markt ein. Als erstes Gerät hat das Unternehmen auf dem Mobile World Congress (MWC) das Einsteiger-Smartphone Liquid M220 vorgestellt. Insgesamt sind zwei Ausstattungen vorgesehen. Für den deutschen Markt gibt es aber nur die sogenannte Plus-Variante. Das Smartphone bietet dann für 90 Euro 1 GByte RAM und 8 GByte internen Speicher. Für andere Märkte gibt es nur die Hälfte dessen, zu einem etwas niedrigeren Preis. Der Prozessor ist bei allen Varianten ein Dual-Core-SoC von Qualcomm mit 1,2 GHz.

  • Acer zeigte sein neues Windows-Phone-Smartphone... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... mit dem optionalen Cover. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Beim Schließen des Covers... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... wird der Bildschirm, wie es sich gehört, gesperrt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Abdeckung ist integriert in der Rückschale. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Knöpfe lassen sich leicht erfühlen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Liquid M220 mit abgenommener Schale (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Akku bietet 4,8 Wattstunden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Acer zeigte sein neues Windows-Phone-Smartphone... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. SOLCOM GmbH, Reutlingen
  2. Finanzbehörde - Personalabteilung Freie und Hansestadt Hamburg, Hamburg

Das uns vorgeführte Gerät war noch ein Prototyp mit einem SIM-Kartenschacht. Die deutsche Variante wird aber zwei SIM-Karten aufnehmen können. Bei dem Preis bietet das Gerät natürlich keine überragende Ausstattung. Das fängt schon beim recht farbarm wirkenden Touchscreen an. An dessen glatter Oberfläche bleibt der Finger zudem ab und an hängen. Es fehlt eine Beschichtung.

Das Display bietet bei 4 Zoll Bildschirmdiagonale wahrscheinlich 800 x 480 Pixel. Acer gibt im Datenblatt interessanterweise nur die Pixeldichte mit 233 ppi an, was besser klingt als die tatsächliche Auflösung. Für ein Einstiegsgerät sind die Daten aber in Ordnung. Für Fotos gibt es zudem eine 5-Megapixel-Kamera. Der Akku bietet eine Kapazität von 4,8 Wattstunden (1.300 mAh). Daten zu den drahtlosen Funktionen liegen noch nicht vor. Sicher ist, dass Bluetooth und WLAN vorhanden sind. Welche Frequenzen unterstützt werden, ist aber unklar.

Das Smartphone wird mit Windows Phone 8.1 ausgeliefert. Acer verspricht bereits ein Update auf Windows 10 für Smartphones. Das Update soll im Lauf des Jahres 2015 erscheinen.

Längerfristige Planung mit Windows-Smartphones

Interessant am Liquid M220 ist, dass Acer nun einen Markt betritt, den andere längst aufgegeben haben. Windows-Phone-Smartphones von Samsung und HTC sind beispielsweise längst verschwunden. Acer verspricht sich mit dem Smartphone auf Windows-Basis, ein konsistenteres Nutzererlebnis auch in Verbindung mit den eigenen Rechnern zu bieten und damit Kunden zu locken. Es gibt aber keine Acer-typischen Apps, die auf den Android-Geräten vorinstalliert sind. Das gilt für Infrastrukturapps genauso wie für spezielle Anpassungen, etwa die Quickmodes. Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Smartphone betriebssystemseitig nicht von der Konkurrenz.

Acer will es nicht bei dem Liquid M220 belassen. In Zukunft sollen auch Mittelklassegeräte auf den Markt kommen. Wann es soweit ist, konnte Acer aber noch nicht sagen. Für Acer dürfte die Veröffentlichung von Windows 10 eine gute Gelegenheit für die Vorstellung neuer Geräte sein. Bisher ist die Konkurrenz bescheiden. Neben Microsofts Lumia-Geräten ist Acer der einzige große Markenhersteller mit einem Gerät für Endkunden. Panasonic bietet ebenfalls ein Windows-Phone-Smartphone an. Es handelt sich jedoch um ein Windows Phone Embedded. Andere Hardwarepartner wie Yezz und Presigio sind kaum bekannt und auch nicht in allen Märkten aktiv.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,19€
  2. 3,74€
  3. 2,19€

Anonymer Nutzer 04. Mär 2015

Vermutungen sind mir nicht sicher genug, weil ich auf das Mobilgerät dann angewiesen bin...


Folgen Sie uns
       


Timex Data Link ausprobiert

Die Data Link wurde von Timex und Microsoft entwickelt und ist eine der ersten Smartwatches. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums haben wir uns die Uhr genauer angeschaut - und über einen alten PC mit Röhrenmonitor programmiert.

Timex Data Link ausprobiert Video aufrufen
Ryzen 3900X/3700X im Test: AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich
Ryzen 3900X/3700X im Test
AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich

Das beste Prozessor-Design seit dem Athlon 64: Mit den Ryzen 3000 alias Matisse bringt AMD sehr leistungsstarke und Energie-effiziente CPUs zu niedrigen Preisen in den Handel. Obendrein laufen die auch auf zwei Jahre alten sowie günstigen Platinen mit schnellem DDR4-Speicher.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 3000 BIOS-Updates schalten PCIe Gen4 für ältere Boards frei
  2. Mehr Performance Windows 10 v1903 hat besseren Ryzen-Scheduler
  3. Picasso für Sockel AM4 AMD verlötet Ryzen 3400G für flottere iGPU

Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

Forschung: Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen
Forschung
Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen

Zwei dünne Schichten auf einer Silizium-Solarzelle könnten ihre Effizienz erhöhen. Grünes und blaues Licht kann darin gleich zwei Elektronen statt nur eines freisetzen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. ISS Tierbeobachtungssystem Icarus startet
  2. Sun To Liquid Solaranlage erzeugt Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2
  3. Shell Ocean Discovery X Prize X-Prize für unbemannte Systeme zur Meereskartierung vergeben

    •  /