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Acer-Chef Wong: "Menschen verstehen Windows 8 nicht"

Der Chef des Computerherstellers Acer macht Windows 8 für die schwachen Absatzzahlen im Notebookmarkt mitverantwortlich und bezeichnet Microsofts neues Betriebssystem als zu kompliziert. Acer will seinen Kunden beim Verstehen helfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Acer-Chef Jim Wong während einer Pressekonferenz in Taipeh im Juni 2012
Acer-Chef Jim Wong während einer Pressekonferenz in Taipeh im Juni 2012 (Bild: AFP/Getty Images)

Acer-Chef Jim Wong hat der Wirtschaftswoche gesagt, er halte Windows 8 für zu kompliziert. Die Menschen verstünden das System nicht. Als Gegenmaßnahme sollten weitere Experience-Center eröffnet werden, in denen Interessenten Windows 8 auf Acer-Hardware ausprobieren könnten.

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Diese Center betreibt das taiwanische Unternehmen bereits in einigen europäischen Ländern - wie Großbritannien, Italien und den Niederlanden - und darüber hinaus in Australien. Künftig sollten solche Läden auch in anderen europäischen Ländern, aber auch in China und Singapur eröffnet werden, sagte Wong der Wirtschaftswoche. In Deutschland liege der Acer-Marktanteil bei Notebooks derzeit bei rund 15 Prozent, so der Konzernchef.

Diese Strategie wendet Microsoft selbst auch an. Im Feiertagsgeschäft wurden sogenannte Pop-up-Shops in zwölf Städten in Nordamerika eröffnet. Die Microsoft Stores wurden nur für einige Monate in der Feiertagssaison geöffnet. Verkauft wurden Surface-Tablets, Windows-PCs, Smartphones, Microsoft-Software, Programme von Drittanbietern, Spiele und Computerzubehör. Permanente Microsoft-Läden gibt es in Nordamerika ebenfalls. Nach einem Bericht von Zdnet sollen bis Ende Juni 2013 44 Geschäfte betrieben werden.

Acer übte schon früher Kritik an Windows 8

Schon Ende Dezember 2012 hatte der US-Chef von Acer, Emmanuel Fromont, der New York Times zum Thema Windows 8 und PC-Verkäufen gesagt: "Es gab da keinen großen Zündfunken im Markt. Das ist ein langsamer Start, das steht außer Frage." Zahlen der Marktforscher von NPD stützen das: Von Ende Oktober bis Anfang Dezember 2012 sollen 13 Prozent weniger Windows-Rechner verkauft worden sein als im Vorjahr.

Microsoft hatte Ende November 2012 mitgeteilt, Windows 8 habe Windows 7 im ersten Monat der Verfügbarkeit überholt, 40 Millionen Mal soll das Betriebssystem verkauft worden sein.

Es zeigte sich aber, dass diesmal neues Windows den PC-Markt nicht mehr automatisch belebt.

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redmord 01. Feb 2013

Sagt alles und ist auch gut so.

Ekelpack 29. Jan 2013

Das ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Ich bin nämlich Kunde mit einem DESKTOP und...

marvster 29. Jan 2013

Ja, so ziemlich. Nagut, seit Windows 7 muss man ausführen nicht mehr nutzen, von daher...

Anonymer Nutzer 29. Jan 2013

Wir sollen ein neues Betriebssystem installieren, mit dem M$ endlich die User mit ihrer...

Himmerlarschund... 29. Jan 2013

Ist das denn eine Kritik? Jedes Betriebssystem ist nur mit "externen Programmen" gut. Es...


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