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Starke Doppel-Heatpipe-Lösung

Acers Kühlungstrick nennt sich Liquidloop: Eine dicke flache und eine rechteckig angeordnete Heatpipe leiten die Hitze des Prozessors von zwei Coldplates an das Gehäuse ab. Diese Idee ist nicht neu, die Implementierung beim Switch Alpha 12 ist aber die erste, die einen 15-Watt-Chip auf Temperatur halten soll.

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Die passive Kühlung funktioniert erstaunlich gut unter der Prämisse, dass das CPU-Package mit 70 Grad Celsius eine höhere Temperatur erreichen darf als bei vielen anderen Tablets. Wird ein Kern mit einem Thread im Cinebench R15 ausgelastet, beläuft sich die Leistungsaufnahme auf 6,5 Watt und die Package-Temperatur liegt bei 47 Grad Celsius. Der Core i5-6200U taktet hier mit 2,7 bis 2,8 GHz, fährt also seinen Turbo voll aus. Generell hinterlässt das Acer Switch Alpha 12 einen sehr reaktionsfreudigen Eindruck.

  • Acer Switch Alpha 12 (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Der Ständer ist gummiert. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Weit nach unten klappen ist kein Problem. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • USB 3.0 in Type-C- und A-Ausführung (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Die Tastatur ist beleuchtet. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Liquid Loop basiert auf zwei Heatpipes. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Das System arbeitet mit zwei Coldplates. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Ungefähre Position der Kühlung im Gerät. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Im Cinebench R15 läuft der Core i5 mit vollem Turbo. (Screenshot: Robert Kern/Golem.de)
  • In Prime95 samt Furmark fällt die CPU nur 100 MHz unter Basistakt. (Screenshot: Robert Kern/Golem.de)
  • 3DMark Fire Strike auf dem Switch Alpha 12 (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • 632 Punkte sind ein typisches Resultat. (Screenshot: Robert Kern/Golem.de)
  • Unser Modell nutzt einen Core i5-6200U. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Acers WiGig-Dock (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Der mitgelieferte Active Pen (Foto: Robert Kern/Golem.de)
Liquid Loop basiert auf zwei Heatpipes. (Foto: Robert Kern/Golem.de)

Selbst der Extremfall lässt das 2-in-1 kalt, und es hält mit 2,2 GHz für die CPU (2,3 GHz sind der Basistakt) und 947 MHz für die HD Graphics 520 (Turbo bis 1.000 MHz) die Belastung von Prime95- und parallelem Furmark-Stresstest mit sehr hohen Taktraten aus. Um die thermische Last für die Heatpipe-Lösung zu erhöhen, haben wir das Switch Alpha 12 gleichzeitig aufgeladen und einen großen Download angestoßen. Der Prozessor nimmt so dauerhaft knapp 15 Watt auf, nach etwa 15 Minuten pendelte sich die Temperatur des Packages stabil bei 69 Grad Celsius ein. Die Lage des Chips ist fühlbar, da die Rückseite dort unangenehm heiß wird.

Das ist unter maximaler Last auch zu erwarten, und tritt bei Konkurrenz-Tablets selbst mit aktiver Kühlung ebenso auf. Das Surface Pro 4 von Microsoft erlaubt seinem Core i5-6300U ein deutlich geringeres Temperaturlimit und drosselt auf 1,3 GHz anstelle der stabilen 2,2 GHz des Core i5 im Switch Alpha. Ob das Gehäuse des Acer-Gerätes wesentlich wärmer wird als beim Surface Pro 4 mit aktiver Kühlung, konnten wir nicht messen. Wir vermuten aber, dass sich beide nicht viel nehmen und Acers passive Kühllösung damit äußerst potent ist.

  • Acer Switch Alpha 12 (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Der Ständer ist gummiert. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Weit nach unten klappen ist kein Problem. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • USB 3.0 in Type-C- und A-Ausführung (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Die Tastatur ist beleuchtet. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Liquid Loop basiert auf zwei Heatpipes. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Das System arbeitet mit zwei Coldplates. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Ungefähre Position der Kühlung im Gerät. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Im Cinebench R15 läuft der Core i5 mit vollem Turbo. (Screenshot: Robert Kern/Golem.de)
  • In Prime95 samt Furmark fällt die CPU nur 100 MHz unter Basistakt. (Screenshot: Robert Kern/Golem.de)
  • 3DMark Fire Strike auf dem Switch Alpha 12 (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • 632 Punkte sind ein typisches Resultat. (Screenshot: Robert Kern/Golem.de)
  • Unser Modell nutzt einen Core i5-6200U. (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Acers WiGig-Dock (Foto: Robert Kern/Golem.de)
  • Der mitgelieferte Active Pen (Foto: Robert Kern/Golem.de)
In Prime95 samt Furmark fällt die CPU nur 100 MHz unter Basistakt. (Screenshot: Robert Kern/Golem.de)

Fazit

"Eine echte Notebook-Erfahrung und die Flexibilität eines Tablets" wollen viele Hersteller mit ihren 2-in-1s bieten, die meisten scheitern aufgrund der Performance schon an aufwendigeren Aufgaben im Notebook-Anwendungsgebiet. Das Acer Switch Alpha 12 erreicht im Gegensatz dazu tatsächlich die Rechenleistung eines Notebooks und wirkt als Arbeitsgerät sehr vielversprechend. Auf der Couch, dem Küchentisch oder bei kurzen Online-Shopping-Touren überzeugt auch der Tablet-Aspekt. Romane möchten wir mit dem 900 Gramm schweren Tablet allerdings nicht lesen. Hier klappen wir den guten Standfuß aus.

Das Switch Alpha 12 hat eine saubere Verarbeitung, hochwertige Materialien im gelungenen Mix und mit USB Type C auch die Anschluss-Bereitschaft eines Arbeitsgeräts. Das scharfe und kontrastreiche 12-Zoll-IPS-Display überzeugt, die beiden Frontlautsprecher schwächeln dagegen ein wenig. Wenn noch die Akkulaufzeit des mit 800 Euro nicht zu teuer angesetzten Hybriden stimmt, müssen sich Surface und andere Konkurrenten warm anziehen.

 Acer Switch Alpha 12 im Hands on: Beeindruckende Kühlleistung
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Juge 26. Apr 2016

Es ist mir völlig unklar, warum ich als Konsument jetzt nicht nur mit verschiedenen...

ms (Golem.de) 26. Apr 2016

Der i7 kann auf zwar auf 25W "sprinten", sustained ist die Kühlung aber auf 15W ausgelegt...

zZz 26. Apr 2016

Ganz schwach ist die Begründung wir sehen keinen Bedarf in der professionellen...

HubertHans 26. Apr 2016

Dann hattest du Glueck.


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