• IT-Karriere:
  • Services:

ACE: Netflix tritt Anti-Piraterie-Allianz bei

Netflix, Amazon und andere wollen gemeinsam mit der MPAA illegales Streaming und P2P-Verbreitung verhindern. Damit gibt der Streaminganbieter seine ehemals entspannte Haltung zu illegalem Filesharing endgültig auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Chef Reed Hastings auf der CES 2016
Netflix-Chef Reed Hastings auf der CES 2016 (Bild: Steve Marcus/Reuters)

Netflix und weitere Content-Anbieter haben sich zur Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die illegale Verbreitung ihrer Werke vorzugehen. In dem Gründungsaufruf von ACE heißt es: "Im vergangenen Jahr gab es weltweit schätzungsweise 5,4 Milliarden Downloads von illegal kopierten Filmen und Primetime-Fernseh- und VOD-Shows über Peer-to-Peer-Protokolle. Es gab im Jahr 2016 auch geschätzte 21,4 Milliarden Visits bei illegalen Streaming-Websites mit Desktop-Rechnern und mobilen Geräten."

Stellenmarkt
  1. Studierendenwerk Hamburg Anstalt des öffentlichen Rechts, Hamburg
  2. Melitta Business Service Center GmbH & Co. KG, Minden

ACE wird dabei auf die globalen Anti-Piracy-Ressourcen der Motion Picture Association of America (MPAA) zugreifen. Dies geschehe im Einklang mit der internen Anti-Piracy-Expertise der ACE-Mitglieder. ACE werde eigene Forschung betreiben, eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten, um illegale Contentangebote zu begrenzen, kooperative Beziehungen zu bestehenden nationalen Schutzorganisationen aufbauen und freiwillige Vereinbarungen mit "verantwortlichen Parteien im Internet-Ökosystem schließen".

Auch Studio Babelsberg dabei

Zu ACE gehören Amazon, AMC Networks, BBC Worldwide, Bell Canada and Bell Media, Canal+ Group, CBS Corporation, Constantin Film, Foxtel, Grupo Globo, HBO, Hulu, Lionsgate, Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), Millennium Media, NBCUniversal, Netflix, Paramount Pictures, SF Studios, Sky, Sony Pictures Entertainment, Star India, Studio Babelsberg, STX Entertainment, Telemundo, Televisa, Twentieth Century Fox, Univision Communications, Village Roadshow, The Walt Disney Company und Warner Bros. Entertainment.

Netflix-Unternehmenschef Reed Hastings hatte noch im September 2013 erklärt, dass einige Torrent-Seiten einfach nur die Nachfrage in neuen Regionen stimulieren würden. Im März 2016 wurde jedoch bereits von Netflix erstmals eine große Anzahl von Takedown-Requests wegen Links auf illegale Filmkopien an Google übermittelt, die aus den Ergebnislisten der Suchmaschine entfernt werden müssen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 52,99€
  2. 48,99€
  3. (-79%) 5,99€
  4. 4,32€

User_x 15. Jun 2017

machen. verblödet weniger und man angagiert sich für sein land und die region. und was...

Catslave 15. Jun 2017

Streamingdienste wie Netflix oder Amazon (Prime) bieten im Prinzip exakt das gleiche...


Folgen Sie uns
       


Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor

Rund 20 Jahre Erfahrung als Manager und Mitglied der Geschäftsleitung im internationalen Kontext sowie als Berater sind die Basis seiner Trainings. Der Diplom-Ingenieur Stefan Bayer hat als Mitarbeiter der ersten Stunde bei Amazon.de den Servicegedanken in der kompletten Supply Chain in Deutschland entscheidend mitgeprägt und bis zu 4.500 Menschen geführt. Er ist als Trainer und Coach spezialisiert auf die Begleitung von Führungskräften und Management-Teams sowie auf prozessorientierte Trainings.

Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

    •  /