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Acciona 100% Ecopowered: Erstmals Elektroauto bei der Rallye Dakar

Die Rallye Dakar gilt als härtestes Rennen der Welt – sowohl für die Technik als auch für die Fahrer. In diesem Umfeld gab es bisher nur Verbrennungsmotoren, doch diesmal war auch ein Elektroauto dabei – zumindest kurzzeitig.
/ Andreas Donath
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Acciona 100% Ecopowered (Bild: Jesus Renedo/Acciona)
Acciona 100% Ecopowered Bild: Jesus Renedo/Acciona

Das "Acciona 100% Ecopowered(öffnet im neuen Fenster)" ist ein Rallyefahrzeug, das rein elektrisch angetrieben und vom spanischen Energiekonzern Acciona gesponsert wird. Die Strecke der Rallye Dakar(öffnet im neuen Fenster) erstreckt sich diesmal auf 9.000 Kilometer über Argentinien, Chile und Bolivien.

Elektroauto bei der Rallye Dakar
Elektroauto bei der Rallye Dakar (01:00)

Das Fahrzeug wird mit vier Lithium-Ionen-Akku-Paketen mit Strom versorgt, die im Gegensatz zu den meisten Elektroautos entnommen werden können. Die Akkus kommen auf 140 kWh. Zum Vergleich: Im stärksten Tesla S steckt eine Akkurate mit gerade einmal 85 kWh. Dafür wiegt der Acciona-Renner auch 2,3 Tonnen, während der Tesla S 2,1 Tonnen auf die Waage bringt. Gesteuert wird der Acciona von dem spanischen Fahrer Albert Bosch Riera und seinem Kopiloten Agustín Payá.

Der Acciona 100% Ecopowered wird mit einem Elektromotor mit 225 kW angetrieben, der bis zu 700 Newtonmeter entwickeln kann. Die Höchstgeschwindigkeit von 150 Kilometern pro Stunde ist hingegen nicht besonders hoch. Die Akkus werden unterwegs während der Rallye wieder aufgeladen: Im Heckspoiler befindet sich ein Solarzellenpanel. Das dürfte nicht für eine Komplettladung ausreichen, weshalb die Begleitfahrzeuge Ersatzakkus laden.

Die Reichweite des Acciona wird mit 350 Kilometern angegeben. Die erste Teilstrecke(öffnet im neuen Fenster) von etwa 175 Kilometern absolvierte das Team bestehend aus Albert Bosch Riera und Agustin Paya Perez in etwa 2,5 Stunden, doch leider ereignete sich dabei ein folgenschwerer Fehler: Wegen eines defekten Navigationssystems wurde die vorgegebene Strecke verlassen, was nach Angaben der Website Engineering.com(öffnet im neuen Fenster) zur Disqualifizierung führte, so dass die Mannschaft vom weiteren Wettbewerb ausgeschlossen wurde.


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