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Access Points: 5G bringt neue Endgeräte für Haushalte

Der neue Mobilfunkstandard 5G wird weltweit vorbereitet. Für Haushalte soll es neue Endgeräte geben, die als Access Points fungieren. Geplant ist ein "Be-Happy-Fiber-Like-Service" beim Endkunden.
/ Achim Sawall
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Auf dem MBBF16 in Tokio (Bild: Achim Sawall/Golem.de)
Auf dem MBBF16 in Tokio Bild: Achim Sawall/Golem.de

Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G soll es laut Huawei zwei Typen von Endgeräten geben. In Haushalten sollten Access Points stehen, die größer als Smartphones seien, sagte Yang Chaobin, President 5G Product Line bei Huawei Wireless Network, am 25. November 2016 in Tokio auf dem MBBF (Mobile Broadband Forum)(öffnet im neuen Fenster). "Diese Endgeräte könnten schon im Jahr 2017 verfügbar sein."

Die zweite Form seien 5G-Smartphones. Diese bräuchten "eine Endnutzerform, sonst können wir sie nicht auf den Markt bringen", erklärte Yang Golem.de. Üblich war bei 3G und 4G, dass die Ausrüster zuerst Prototypen in der Größe von Kühlschränken und später von Schuhkartons herausbrachten, um die Netzwerke zu testen. Bei 5G wird dies nicht anders sein.

5G-Technik bereits gefragt

Einige Vorstandard-Prototypen für die 5G-Ausrüstung im Netzwerk seien bereits verbreitet. Ende des Jahres 2017 erwartet der Experte die erste Version des 5G-Standards der 3GPP. Yang sagte: "Alle Ausrüster werden sich einigen und dann den endgütigen Standard herausgeben. Wir sind zuversichtlich, dass das bis Ende 2017 erfolgt. Wir müssen alle zusammenarbeiten, damit das passiert." Er erwarte jedoch nicht, dass das erste 5G-Netzwerk in den USA stehen werde.

Den Nutzern versprach er einen "Be-Happy-Fiber-Like-Service". Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar. Michael Lemke, Senior Technology Expert bei Huawei, erklärte Golem.de, dass es im 3GPP-Standard keine Festlegung für die verfügbare Mindestdatenrate für jeden Endnutzer in einer 5G-Funkzelle geben soll.


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