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Access 4.0: Telekom macht G.fast-Feldtest in Deutschland

Die Telekom testet mit Anwendern FTTB und G.fast in Deutschland. Besonders spannend ist, dass dabei unbedingt Geld gespart werden soll, weshalb bei Access 4.0 keine Hardware und Software der üblichen Ausrüster zum Einsatz kommen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Robert Soukup, Senior Program Manager der Deutschen Telekom, heute auf dem BBWF in Berlin
Robert Soukup, Senior Program Manager der Deutschen Telekom, heute auf dem BBWF in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom macht einen Feldtest mit G.fast in Frankfurt am Main. Das gab Robert Soukup, Senior Program Manager der Deutschen Telekom, am 24. Oktober 2017 auf dem Broadband World Forum in Berlin. "Es läuft ein Feldtest von uns in Frankfurt mit G.fast. Für G.fast ist Fiber To The Building (FTTB) der richtige Weg, das einzusetzen. Bis Ende des Jahres wissen wir, was wir brauchen, ein Rollout ist geplant."

  • Robert Soukup, Senior Program Manager der Deutschen Telekom, zeigt Ergebnisse des Programms Access 4.0.
Robert Soukup, Senior Program Manager der Deutschen Telekom, zeigt Ergebnisse des Programms Access 4.0.
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Soukup erklärte, dass der Rollout Teil des Programms Access 4.0 der Telekom sei, das er selbst leitet. Mit Access 4.0 wollen die Entwickler der Telekom nach früheren Aussagen von Soukup laut einem Bericht des Magazins Lightreading selbst ein mehr softwarebasiertes Referenzsystem schaffen, um die Kosten für den Ausbau von FTTB in Deutschland zu senken. Das System soll bis Ende des Jahres fertig sein.

Die Telekom bezieht sich dabei stark auf die Designprinzipien des CORD-Projekts der Open Networking Foundation (ONF). Dabei geht es um die Verwendung quelloffener Software in günstiger handelsüblicher Hardware im Sinne des Software-defined Networking (SDN).

Telekom will Access 4.0 auch für 5G-Mobilfunk

Zuerst habe man technologieunabhängig gearbeitet, sagte Soukup heute. "Am Ende geht es um Gigabit-Produkte, FTTB mit G.fast läuft bereits gut in den Labors. Wir wollen Open-Source-Hardware und wir wollen Geld sparen. Jede Technologie, die uns hilft, ist erlaubt. Wir nehmen Geräte der Hersteller auseinander und bauen unsere eigenen."

Die Telekom wolle kein "Vendor Lock-In" mehr, also nicht gefangen sein von den "Black-Box-Produkten" der Ausrüster. Dabei brauche die Telekom Hilfe von Integratoren. Es werde neue Technik ausprobiert und damit gespielt. Drei seiner Kollegen aus dem Access-4.0-Team der Telekom beschäftigten sich auch mit 5G-Mobilfunk. "Wenn uns das im Festnetz gelingt, lässt sich das auch auf den Mobilfunk übertragen", erklärte er.

Laut Soukup arbeitet man eng mit dem Integrationsspezialisten Radisys zusammen, der eine Partnerschaft mit dem Breitbandausrüster Calix unterhält.

Bei G.fast teilt sich die Datenrate von 1 GBit/s auf den Download und Upload auf. Aufgrund des genutzten Frequenzbandes ist der Einsatz optimiert für Leitungsdistanzen bis 250 Meter.

"Es handelt sich um ein Innovationsprojekt und es gibt keinen Beschluss für einen Rollout", betonte Telekom-Sprecher Georg von Wagner.

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Ovaron 25. Okt 2017

noeh, passt scho

katze_sonne 25. Okt 2017

Ich bin mir ziemlich sicher gelesen zu haben, dass diese Anpassung eben doch mehr oder...

Ovaron 24. Okt 2017

Wärst Du wohl so lieb Deinen Gedankengang noch etwas auszuformulieren?


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