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Acceptable Ads: Adblock ist nun offenbar Teil von Adblock Plus

Akzeptable Werbung rein, Chef raus: Adblock für Chrome und Safari wurde übernommen, der Adblocker tritt damit dem Programm für sogenannte akzeptable Werbung von Adblock Plus bei.
/ Marc Sauter
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Adblock tritt der Acceptable-Ads-Initiative bei. (Bild: Betafish)
Adblock tritt der Acceptable-Ads-Initiative bei. Bild: Betafish

Der Werbeblocker Adblock(öffnet im neuen Fenster) wurde an ein offiziell nicht genanntes Unternehmen verkauft und nutzt künftig die sogenannte nicht aufdringliche Werbung. Adblock-Gründer Michael Gundlach verlässt als Folge sein Unternehmen Betafish, neuer Verantwortlicher wird der bisherige Geschäftsführer. Das teilte Gundlach in einer Einblendung mit, die Nutzer von Adblock im Chrome- und Safari-Browser angezeigt bekommen. Allerdings verrät das Pop-up auch, dass Gundlach das bisherige Geschäftsmodell der Acceptable Ads nicht unterstützt.

Dieses stammt von der Eyeo GmbH, den Entwicklern von Adblock Plus: Bestimmte Werbung wird trotz aktivem Blocker durchgelassen, was zu Kritik führte. In Kürze aber soll die Acceptable-Ads-Initiative durch ein neues, unabhängiges Gremium geleitet werden. Dieser Schritt überzeugte Gundlach laut eigener Aussage, mit Adblock dem Programm beizutreten und seine Firma zu verkaufen. Wer Adblock übernommen hat, möchte Betafish nicht sagen, die Indizien deuten zumindest auf die Eyeo GmbH hin.

Verdoppelte Nutzeranzahl und weitere Beitritte

Betafish wirbt für Adblock mit 50 Millionen Nutzern, die Eyeo GmbH spricht für Adblock Plus von 40 Millionen Nutzern. Durch den Beitritt von Adblock zur Acceptable-Ads-Initiative verdoppelt sich die Anzahl der Nutzer also in etwa. Die Adblock-Version für Opera ist von dem Schritt nicht betroffen, da sie seit geraumer Zeit nicht mehr angeboten wird – die Hintergründe sind unklar.

Ein anderer Werbeblocker-Entwickler, der die kostenpflichtige Crystal-App für iOS 9 programmiert, trat zuletzt ebenfalls(öffnet im neuen Fenster) der Acceptable-Ads-Initiative bei. Andere Adblocker für das Apple-Betriebssystem wurden von ihren Entwicklern eingestellt, darunter Peace , eine der beliebtesten Apps.


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