Abo
  • Services:
Anzeige
Auch die Google-Suche wird an Amp angepasst.
Auch die Google-Suche wird an Amp angepasst. (Bild: Google)

Accelerated Mobile Pages: Googles schnelle Mobilseiten verändern die Suche

Auch die Google-Suche wird an Amp angepasst.
Auch die Google-Suche wird an Amp angepasst. (Bild: Google)

Ein bisschen Javascript, eigenes HTML und ein optionaler Cache von Google: Dieser Mix soll Webseiten für Mobilgeräte deutlich beschleunigen. Das Project Amp startet nun offiziell mit großer Unterstützung von Verlagen weltweit.

Mit dem Project Amp verspricht Google vor allem Medienschaffenden und Verlagen sehr viel: Trotz Werbung, Analysewerkzeugen und sogar einer Integration für Bezahlinhalte sollen Webseiten für Mobilgeräte deutlich schneller laden als bisher. Die Accelerated Mobile Pages (Amp) starten nach Tests seit vergangenem Oktober nun in die offizielle Phase. Auch die Google-Suche wird künftig etwas anders aussehen.

Anzeige

Project Amp ist ein Open-Source-Projekt von Google, das verschiedene Webtechniken mit ganz klaren Restriktionen kombiniert, damit Webseiten auch auf Mobilgeräten bei vergleichsweise schlechter Verbindungsqualität noch schnell laden. Dabei wird allerdings nicht nur die übertragene Datenmenge reduziert.

Javascript, Amp-HTML und ein schlankes CSS

Die zum Projekt gehörende Javascript-Bibliothek verwaltet das Laden sämtlicher Ressourcen. Externe Ressourcen werden ausschließlich asynchron abgearbeitet, so dass das Rendering der Seite nicht durch eine Einbindung von Dritten blockiert wird. Nachgeladene Skripte, etwa für Werbung, werden außerdem nur in Iframes mit einer Sandbox ausgeführt, was DOM-Manipulationen beschleunigt.

Vor dem eigentlichen Laden der Inhalte, wie etwa Text, Bildern oder den externen Ressourcen, wird außerdem das festgelegte Layout der Seite berechnet. Das Scrollen durch den Text kann auch dann schon geschehen, wenn etwa ein Titelbild noch nicht vollständig geladen ist.

Eigene HTML-Tags und Custom-Elements zum Beispiel für Bilder oder Videos sollen ermöglichen, diese nur dann zu laden, wenn der Nutzer sie wahrscheinlich auch sehen wird. Das CSS muss für Amp immer Inline eingebunden werden, darf höchstens 50 KByte groß sein, und Animationen, Übergänge oder Effekte wie das Verändern der Deckkraft sind nur dann erlaubt, wenn diese von der GPU beschleunigt werden.

Optional kann auch ein von Google betriebener Cache für die Amp-Seiten eingesetzt werden. Dies ist eine Art Content Delivery Network (CDN) auf Basis von Proxies, welche die Seiten vorhalten und so schneller ausliefern können sollen. Der Cache nutzt HTTP 2.0, was das Laden ebenso schneller machen soll. Einen Überblick über die technischen Details liefert die Dokumentation des Projekts.

Neue Suche und viele Verlage als Startpartner

Das Project Amp hat Google vor allem in Zusammenarbeit mit Verlagen erstellt, aber auch mit Blogplattformen und -Betreibern wie Drupal, Wordpress oder Medium. Um die Einnahmen für die Medienschaffenden erhalten zu können, umfasst Project Amp auch das Einbinden und Ausliefern von Werbeinhalten. Zusätzlich dazu können die Betreiber auch bei Amp-Seiten Bezahlschranken umsetzen und Analysewerkzeuge verwenden. Google wird in seiner Suche mit Amp optimierte Seiten als solche darstellen, damit Nutzer schnelle mobile Inhalte leichter auffinden können.

Google AMP-Produktdemo der Suche (Quelle: Google)

Zu den offiziell aufgelisteten Startpartnern gehören in Deutschland etwa die FAZ, die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und die Tagesschau. Genutzt wird Amp ebenso vom Guardian, der Times, El País, Le Parisien, der New York Times, der Washington Post oder dem Wall Street Journal.

Hinweis: Golem.de hat seine Artikelseiten auch mit Hilfe von Amp optimiert.


eye home zur Startseite
User_x 24. Feb 2016

hieß der leitspruch nicht irgendwo "mobile first?" und stümper... ist zwar toll, wenn...

Pjörn 24. Feb 2016

Golem hat seine Artikelseiten auch mit Hilfe von Amp optimiert und gehört trotzdem nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GIGATRONIK München GmbH, München
  2. über Ratbacher GmbH, Berlin
  3. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  4. über Ratbacher GmbH, Raum Münster


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 6,99€
  3. 27,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Amazon Fire TV

    Die Rückkehr der Prime-Banderole

  2. Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on

    Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt

  3. Snap Spectacles

    Snap verkauft Sonnenbrille mit Kamera für 130 US-Dollar

  4. Status-Updates

    Whatsapp greift mit vergänglichem Status Snapchat an

  5. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  6. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  7. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  8. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  9. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen

  10. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LineageOS im Test: Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
LineageOS im Test
Das neue Cyanogenmod ist fast das alte Cyanogenmod
  1. Ex-Cyanogenmod LineageOS startet mit den ersten fünf Smartphones
  2. Smartphone-OS Cyanogenmod ist tot, lang lebe Lineage

Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier: Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub
Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier
Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub
  1. NSA-Ausschuss SPD empört über "Schweigekartell" der US-Konzerne
  2. Reporter ohne Grenzen Klage gegen BND-Überwachung teilweise gescheitert
  3. Drohnenkrieg USA räumen Datenweiterleitung über Ramstein ein

Anet A6 im Test: Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
Anet A6 im Test
Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet
  1. Bat Bot Die Fledermaus wird zum Roboter
  2. Kickstarter / NexD1 Betrugsvorwürfe gegen 3D-Drucker-Startup
  3. 3D-Druck Spanische Architekten drucken eine Brücke

  1. Wie geht das??

    Undichsagnoch | 08:35

  2. Re: Warum kann man es nicht gleich in den...

    nightmar17 | 08:33

  3. Nichts gelernt.

    S-Talker | 08:33

  4. Re: Stromversorgung

    niemandhier | 08:33

  5. Kann der Screenmirroring per WiFi direct?

    niemandhier | 08:32


  1. 08:05

  2. 08:00

  3. 07:27

  4. 07:12

  5. 18:33

  6. 17:38

  7. 16:38

  8. 16:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel