aCar: Elektrolaster für Afrika entsteht in München

Das aCar soll das sogenannte Afrika-Auto werden. Die Mischung aus Geländewagen und Nutzfahrzeug wird rein elektrisch angetrieben, soll auf die Gegebenheiten in Afrika zugeschnitten sein und später dort auch produziert werden. Das aCar fährt 80 km weit.

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aCar in Ghana
aCar in Ghana (Bild: TUM München)

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt wird ein Prototyp des aCars gezeigt. Dieses Nutzfahrzeug für Afrika soll rein batterieelektrisch angetrieben werden und wird an der Technischen Universität München (TUM) entwickelt. Das kompakte Fahrzeug ist für den Personen- und Gütertransport gedacht, ist geländegängig und kann Lasten von bis zu einer Tonne transportieren.

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Da das aCar modular aufgebaut ist, lässt es sich mit unterschiedlichen Aufbauten beispielsweise zur Wasseraufbereitung umbauen. Die Akkukapazität liegt bei nur 20 kWh, was eine Reichweite von etwa 80 Kilometern erlauben soll. Aufgeladen wird der Akku über eine Haushaltssteckdose innerhalb von sieben Stunden, wobei auf dem Dach des Fahrzeugs Solarmodule befestigt sind, die ebenfalls etwas zur Energieversorgung beitragen sollen. Optional soll es auch eine Plane mit Solarzellen geben.

  • aCar (Bild: TUM München)
  • aCar (Bild: TUM München)
  • aCar (Bild: TUM München)
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aCar (Bild: TUM München)

Nach Ansicht der Forscher ist auf den größtenteils unasphaltierten Straßen Afrikas ein Allradantrieb Pflicht. Für den Elektroantrieb entschieden sie sich aber nicht nur deshalb, sondern auch, weil er wartungsärmer ist als ein Verbrennungsmotor. Der Akku lässt sich auch anderweitig etwa zur Stromversorgung für externe Elektromotoren nutzen. Die Motoren haben eine Leistung von zweimal 8 kW. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 60 km/h angegeben und das Leergewicht mit 800 kg. Das Fahrzeug ist 3,7 Meter lang, 1,5 Meter breit und 2,1 Meter hoch. Da es wie der Renault Twizy zur Fahrzeugklasse L7e gehört, umgehen die Forscher damit zulassungsrechtliche Hürden für Personenkraftwagen.

Das aCar wurde so konstruiert, dass außer dem Akku und den Elektromotoren viele mechanische Bauteile auch vor Ort gefertigt oder repariert werden können. Der Einstiegspreis soll bei unter 10.000 Euro liegen.

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Ein erster Prototyp des aCars fuhr bereits in Ghana unter lokalen Bedingungen fehlerfrei. Nun wird das Fahrzeug auf der IAA in Frankfurt (Halle 4.1, Stand A11) gezeigt. Zur Vermarktung des Fahrzeugs haben die Forscher das Unternehmen Evum Motors gegründet. In einer Modellfabrik sollen in Europa die ersten Fahrzeuge in Serie gebaut werden, um die technischen Abläufe zu optimieren. Später sollen Mitarbeiter aus Afrika geschult werden, damit sie die Produktion vor Ort übernehmen können. Die Münchner Forscher sind der Meinung, dass das aCar aber auch hierzulande beispielsweise in städtischen Betrieben zu Transportzwecken, bei der Pflege von Grünanlagen oder auch für die Bewirtschaftung von Almen und Weingütern eingesetzt werden könnte.

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ChMu 24. Aug 2017

Die gaengigen billigen Solarplanen bringen auf 25qm (Faltbar wie ne Plastic Plane, 5x5m...

nille02 24. Aug 2017

So ist es. Allerhand kleinkram und hin und wieder mal Bänke und Tische. Das ist es...

ChMu 23. Aug 2017

Was meinst Du denn wo die hinfahren? Warum sollten die weiter unterwegs sein als die...

Auspuffanlage 23. Aug 2017

Mehr solarplatten Anschaffung teuer auf Dauer deutlich günstiger. Irgendwann muss der...

oldathen 23. Aug 2017

80 Km? Also für die Verhältnisse in Afrika ist das nun nicht gerade eine lange Strecke...



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