• IT-Karriere:
  • Services:

Abzocke: Unbekannte kopieren deutsche Blogs

Mehrere deutsche Blogs werden von Unbekannten kopiert und unter ähnlichen Domainnamen veröffentlicht. Offenbar sind die Täter auf die Klicks auf Werbebanner aus. Betroffene sollten schnell reagieren.

Artikel veröffentlicht am ,
In einer Facebook-Gruppe tauschen sich Opfer des Content-Diebstahls aus.
In einer Facebook-Gruppe tauschen sich Opfer des Content-Diebstahls aus. (Bild: Facebook/Screenshot: Golem.de)

Betrüger haben es offenbar auf die Klicks auf die Werbeflächen deutscher Blogger abgesehen. Sie kopieren den Inhalt auf eigene Webseiten mit dem gleichen Domainnamen und abweichenden Top-Level-Domains. Die Kopien werden beim US-Registar Go Daddy angemeldet. Gegenwehr ist kompliziert, sollte aber schnellstmöglich geschehen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum München
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Die Blogger von Lousy Pennies berichten von etwa zwanzig Bloggern, in einer geschlossenen Facebook-Gruppe sollen es etwa hundert Betroffene sein, die sich über ihre gespiegelten Inhalte austauschen.

Die Betrüger nutzen die Kontaktdaten im Impressum der kopierten Webseiten, die dort leicht verändert platziert werden. Laut Alex Mirschel vom Reise-Blog Niedblog sollen bereits Anmeldungen bei verschiedenen Affiliate-Netzwerken mit den gefälschten Daten eingegangen sein. Kontodaten seien jedoch nicht hinterlegt worden. Mirschel ist selbst Opfer des Betrugs.

Registriert bei Go Daddy

Der Registrar Go Daddy verlangt offenbar keine Authentifizierung bei der Registrierung neuer Domains. Dort können Betroffene versuchen, die entsprechende Domain zu übernehmen. Ob es bereits eine gleichnamige Domain gibt, lässt sich mit einer Abfrage über Checkdomain oder United Domains erfahren. Zudem lässt sich eine Abuse-Mail an den entsprechenden Registrar absetzen.

Bereits vorhandene Domains lassen sich mit etwas Aufwand blockieren, da sie den Content über die ursprüngliche Webseite beziehen. Eine Anleitung hat Mirschel in seinem Blog gepostet, eine weitere hat Daniela Müller im Blog Seitenwechsel veröffentlicht. Außerdem rät er, Screenshots der betrügerischen Kopie zu machen und Strafanzeige gegen unbekannt zu erstellen, falls dort auch illegale Inhalte bereitgestellt werden, damit Betroffene später nicht dafür haften müssen. Einen ähnlichen Fall gab es bereits im April 2013.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 388,95€
  2. 242,72€ (Vergleichspreis 299€)
  3. ab 84,90€ auf Geizhals
  4. 86,51€ (Vergleichspreis 98,62€ + Lieferzeit, 103,78€ sofort verfügbar)

Anonymer Nutzer 21. Aug 2014

Du hast doch die Frage schon fast selbst beantwortet. Einfach Google dafür bezahlen...

furanku1 21. Aug 2014

Das hast Du doch eben noch vehement bestritten. Nö. Wie kommst Du darauf? Unter dieser...

Moe479 21. Aug 2014

das lässt sich nur auflösen indem generell domainparking und domainhandel untersagt...

Himmerlarschund... 21. Aug 2014

Hast du doch selbst nicht gemacht :) Im übrigen heißt "scnr" "sorry could not resist...

nmSteven 21. Aug 2014

Das es sich lohnt zeigen ja erfolgreiche Portale wie auch golem.de oder der Heise...


Folgen Sie uns
       


    •  /