Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Golem Plus Artikel
Abschied von Microsoft und VMware:
Österreichs Roadmap zur digitalen Souveränität

Österreich ist nicht gerade für Softwareinnovationen bekannt. Nun führt es aber eine Initiative für mehr digitale Souveränität in der EU an.
/ Erich Moechel
44 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Österreichs Staatssekretär für Digitalisierung, Alexander Pröll, mit der Deklaration zur Europäischen Digitalen Souveränität im November 2025 in Berlin (Bild: Sean Gallup/Getty Images)
Österreichs Staatssekretär für Digitalisierung, Alexander Pröll, mit der Deklaration zur Europäischen Digitalen Souveränität im November 2025 in Berlin Bild: Sean Gallup/Getty Images

Nach dem Kick-off auf dem Kongress des Chaos Computer Club sind im Januar die Digital Independence Days zum Umstieg auf quelloffene Software quer durch Deutschland angelaufen. Dabei unterstützen Hacker weniger versierte User beim Umstieg auf freie Software. Diese Graswurzelinitiative gegen die Abhängigkeit von US-Anbietern ist jedoch keine isolierte Aktion von ein paar Hackern, sondern Symptom eines Paradigmenwechsels im EU-Raum.

Dieser Prozess hat rund um den Amtsantritt Donald Trumps eingesetzt und gewinnt mit jedem neuen außenpolitischen Willkürakt der Trump-Administration an Priorität. Seit Monaten geht deshalb ein Begriff um in Europa – und der heißt "digitale Souveränität". Die gleichnamige Initiative, die mit einer Resolution der EU27 im November gestartet war, ging von einem Mitgliedsstaat aus, der für alles Mögliche bekannt ist, aber für Softwareinnovationen eher nicht.

Golem Plus Artikel