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Nextcloud rein, Sharepoint raus

"Mit der Nextcloud wurde ein großer digitaler Werkzeugkasten eingeführt, der Arbeitsweisen und Verwaltungsprozesse von Grund auf verändern kann" , heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. Dieser Veränderungsprozess müsse nun "mit einem Change-Management organisatorisch begleitet werden" .

Die Nextcloud-Software(öffnet im neuen Fenster) , die als Substitut für Dateitransferdienste wie Dropbox begonnen hatte, ist mittlerweile zu einem mächtigen Kollaborationstool angewachsen. Der nächste Schritt, die Dekommissionierung von Microsoft Sharepoint , sei bereits für das erste Quartal 2026 vorgesehen, so das Wirtschaftsministerium weiter.

Von E-Mail, Kalender, Chat, Formulardepot über Mitglieder- und Telefonverzeichnis und mehr ist praktisch alles Essenzielle für die Arbeit einer Ministerialabteilung im Nextcloud-Client bereits integriert. An diese Ansammlung von Tools müssen die Arbeitsprozesse im Ministerium nun angepasst werden, beziehungsweise umgekehrt.

Da es sich um Open-Source-Software handelt, lassen sich weitere Funktionen mit überschaubarem Aufwand dazuprogrammieren. Das Wirtschaftsministerium mit einem Personalstand von etwa 2.500 Personen ist das Pilotprojekt, dessen Ergebnisse dann allen anderen Ministerien zugute kommen sollen.


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