Abo
  • IT-Karriere:

Absage: Amazon bekommt keine Milliarden-Subventionen in New York

Amazon bekommt in New York keine 3 Milliarden US-Dollar an Steuergeschenken und New York City deshalb keine Amazon-Konzernzentrale in Long Island City. Der Konzern reagiert beleidigt, so der Eindruck von New Yorkern.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon Hauptsitz in Seattle
Amazon Hauptsitz in Seattle (Bild: Amazon)

Amazon gibt seine Pläne für den Bau eines zweiten Hauptsitzes in New York City auf, weil sich lokale Politiker weigern, dem Konzern Steueranreize in Milliardenhöhe zu gewähren. Das berichtet das Wall Street Journal. Das Unternehmen erklärte am Donnerstag in einem Blogbeitrag, dass sein Engagement für einen neuen Hauptsitz die Unterstützung durch die gewählten Repräsentanten und eine Zusammenarbeit mit ihnen erfordere. Da diese erforderlichen partnerschaftlichen Beziehungen in dem Staat nicht bestünden, würden die Pläne aufgegeben.

Stellenmarkt
  1. NETZSCH-Gerätebau GmbH, Selb
  2. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam

Amazon hatte 50.000 neue Arbeitsplätze und Investitionen in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Das Unternehmen wurde von einigen lokalen Vertretern kritisiert, die hinterfragten, wie Steuergeschenke in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar vom Bundestaat und der Stadt New York City gerechtfertigt seien.

Das in Seattle ansässige Unternehmen erzielte im aktuellen Berichtszeitraum einen Gewinn von 3,03 Milliarden US-Dollar, nach 1,86 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 72,38 Milliarden US-Dollar.

Amazon teilte mit, dass die bereits über ein Jahr dauernde Suche nach einer zweiten Konzernzentrale nicht wieder eröffnet werde. Das Unternehmen werde weiter Arbeitsplätze an seinem anderen Hauptsitz in Virginia sowie Büros in Nashville und anderen Tech-Hubs im ganzen Land aufbauen.

In der vergangenen Woche war der New Yorker Senator Mike Gianaris, ein Gegner der Steuergeschenke für Amazon, in ein Aufsichtsgremium gewählt worden, wo er die Verträge mit dem Konzern hätte verhindern können, berichtet das Wall Street Journal aus informierten Kreisen. Dies sei ein Faktor für die Entscheidung von Amazon gewesen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469,00€

mikeone 17. Feb 2019

Danke! Genau so ist es.

mikeone 17. Feb 2019

Ähm, wie willst Du in Deiner Rechnung aus 50.000 Mitarbeitern 3 Mrd. $ Steuern...

Frau_Holle 15. Feb 2019

Die $3Mrd waren nur ein Teil der Story und die wären wohl langfristig zumindest in der...

Kay_Ahnung 15. Feb 2019

Ich bezweifle das das eins zu eins zutrifft. Vor allem da der direkte Buchhandel ja noch...

Nimda.E 15. Feb 2019

Ich hoffe er kann sich seinen Traum damit erfüllen und allen erzählen das es ihrer war!


Folgen Sie uns
       


Days Gone - Fazit

In Days Gone sind wir als Rocker Deacon St. John im zerstörten Oregon unterwegs und erleben das ganz große Abenteuer.

Days Gone - Fazit Video aufrufen
Bug Bounty Hunter: Mit Hacker 101-Tutorials zum Millionär
Bug Bounty Hunter
Mit "Hacker 101"-Tutorials zum Millionär

Santiago Lopez hat sich als Junge selbst das Hacken beigebracht und spürt Sicherheitslücken in der Software von Unternehmen auf. Gerade hat er damit seine erste Million verdient. Im Interview mit Golem.de erzählt er von seinem Alltag.
Ein Interview von Maja Hoock

  1. White Hat Hacking In unter zwei Stunden in Universitätsnetzwerke gelangen

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Smartphone Oneplus 7 Pro hat kein echtes Dreifach-Tele
  2. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  3. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /