Abonnenten verunsichert: Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt

Wer mit einem Musikstreamingabo Hörbücher hören will, muss von Apple Music zu Deezer, Spotify oder einem anderen Anbieter wechseln.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt.
Apple hat Hörbücher aus Apple Music entfernt. (Bild: Lionel Bonaventure/AFP via Getty Images)

Apple hat kürzlich eine grundlegende Änderung an Apple Music vorgenommen: Viele Hörbücher sind nicht mehr im Abo enthalten. Die betroffene Kundschaft erhält von Apple dazu keine verlässlichen Informationen. Das zeigt ein Blick in das Support-Forum von Apple, in dem sich Abonnenten darüber beklagen, dass Apple Music deutlich weniger Hörbücher zeigt.

Stellenmarkt
  1. Instandhaltungskoordinator (m/w/d) -Schwerpunkt SAP-PM
    August Storck KG, Halle (Westfalen)
  2. Cloud DevOps Engineer (m/w/d)
    OEDIV KG, Bielefeld, deutschlandweit
Detailsuche

Im Support-Forum melden sich Betroffene und zitieren den telefonischen Support von Apple mit den Worten, dass generell Hörbücher aus dem Abo von Apple Music entfernt wurden. Falls Apple Music vereinzelt noch Hörbücher listet, werden diese wohl langfristig verschwinden. Apple selbst hat auf die Fragen der Kundschaft im Support-Forum nicht reagiert. Verschiedene Medien haben eine Anfrage dazu an Apple gestellt, aber das Unternehmen hat bislang nicht geantwortet.

Das Apple-Fanblog ifun.de hat die durch mangelnde Kommunikation von Apple verursachte Verunsicherung zum Anlass genommen und in der Verlagsbranche nachgefragt. Von einem der größten Hörbuch-Verlage Deutschlands heißt es, dass Apple gefordert habe, "die Hörbücher verlagsübergreifend bei Apple Music" zu entfernen. Diese Änderung betreffe nur Apple Music und nicht andere Anbieter wie Deezer oder Spotify, bei denen die entsprechenden Hörbücher weiterhin im Abo enthalten sind.

Apple verweist auf Apple Books

Der Apple-Support soll Betroffenen raten, die Hörbücher kostenpflichtig in der Apple-Books-App zu beziehen. Bei Apple Books gibt es aber kein Abo und jedes Hörbuch muss einzeln gekauft werden. Für Android-Geräte gibt es keine Apple-Books-App. Wer also Abonnent von Apple Music ist und das Abo auf einem Android-Gerät verwendet, kann die von Apple empfohlene Ausweichmöglichkeit nicht nutzen, sondern muss sich um eine andere Alternative kümmern.

Golem Karrierewelt
  1. Angular für Einsteiger: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.12.2022, Virtuell
  2. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Änderung am Katalog von Apple Music soll nach derzeitigem Kenntnisstand nur für Hörbücher gelten. Hörspiele soll es weiterhin auch bei Apple Music geben. Auch bei der Konkurrenz wie Amazon Music Unlimited, Deezer oder Spotify gehören Hörspiele zum Musikstreamingabo dazu.

Apple hat Kundschaft nicht vorher informiert

Abonnenten von Apple Music wurden vom Anbieter nicht vorab über die Änderung informiert. So soll es passiert sein, dass begonnene Hörbücher nicht mehr weiter gehört werden konnten. Von einem Tag auf den anderen waren die Hörbücher verschwunden. Einige Abonnenten von Apple Music zeigen sich in Foren entsprechend verärgert und haben aus Frust nach eigenen Aussagen das Abo von Apple Music gekündigt.

Mit dem Schritt von Apple wird sich das Sortiment von Apple Music stärker dem von Amazon Music Unlimited angleichen. Amazon vermarktet parallel zu Amazon Music Unlimited mit Audible ein Hörbuch-Abo. Daher sind in Amazons Musikstreamingdienst, wenn überhaupt, nur vereinzelt Hörbücher zu finden.

Ende August 2021 hat Apple die Übernahme von Primephonic bekanntgegeben. Die Inhalte von Primephonic werden in das Abo von Apple Music integriert, dabei geht es um klassische Musik.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ryzen 7950X/7700X im Test
Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära

Nie waren die Ryzen-CPUs besser: extrem schnell, DDR5-Speicher, PCIe Gen5, integrierte Grafik. Der (thermische) Preis dafür ist jedoch hoch.
Ein Test von Marc Sauter und Martin Böckmann

Ryzen 7950X/7700X im Test: Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära
Artikel
  1. US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
    US-Whistleblower
    Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

    US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für den Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

  2. Rechenzentren: IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben
    Rechenzentren
    IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben

    Bei 184 Rechenzentren und einem hohen Einkaufsvolumen für Technik hat die Bundes-IT eine große Bedeutung. Doch die Abwärme und erneuerbare Energien werden viel zu wenig genutzt.

  3. Revision CFI 1202A: Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip
    Revision CFI 1202A
    Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip

    Sony hat damit begonnen, eine neue Revision der PS5 auszuliefern. Sowohl für Kunden als auch für den Hersteller bietet das Modell Vorteile.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Verkauf bei MMS • CyberWeek: PC-Zubehör, Werkzeug & Co. • Günstig wie nie: Gigabyte RX 6900 XT 864,15€, MSI RTX 3090 1.159€, Fractal Design RGB Tower 129,90€ • MindStar (Palit RTX 3070 549€) • Thrustmaster T300 RS GT 299,99€ • Alternate (iPad Air (2022) 256GB 949,90€) [Werbung]
    •  /