Betriebssystem: MacOS Server Mojave kaum noch brauchbar

Apple hat wie angekündigt massive Änderungen an seinem Betriebssystems MacOS Server Mojave vollzogen. Viele Dienste gibt es gar nicht mehr, andere Funktionen wurden versteckt.
Wer die betroffenen Funktionen bereits nutzt, kann sie jedoch auch nach dem MacOS-Server-Update weiter verwenden. Apple selbst schreibt, dass sich Nutzer der nicht mehr unterstützten Dienste nach Alternativen umsehen müssen und hat sogar Listen aufgestellt, was dafür infrage kommt. Dem Knowledge-Base-Artikel von Apple zufolge(öffnet im neuen Fenster) soll das Betriebssystem künftig stärker auf die Verwaltung von Computern, Geräten und Speichern im Netzwerk ausgerichtet werden.
Apple betrachtet die Dienste Kalender, Kontakte, DHCP, DNS, Mail, Messages, NetInstall, VPN, Websites und Wiki als nicht mehr erforderlich und wird sie künftig nicht mehr unterstützen.
Das bedeutet, dass Serverbetreiber mit MacOS Server zwar weiterhin VPN-Dienste, Mail- und Webserver sowie die anderen aufgeführten Dienste anbieten können, jedoch nicht mehr mit nativer Software des Betriebssystems.
Übrig geblieben sind nur noch drei Dienste: der Profilmanager, Open Directory und Xsan. Der Reiz an MacOS Server(öffnet im neuen Fenster) lag gerade darin, mit GUI-Oberflächen die Verwaltung von Diensten wie Webservern, Firewalls und Wikis übernehmen zu können.



