Abgeordnete: CDU-Parteitag soll Huawei-Verbot beschließen

Eine Reihe von weniger bekannten CDU-Mitgliedern will weiter eine Beteiligung von Huawei am 5G-Ausbau verhindern. Doch der Ausbau mit Huawei-Technik in Deutschland ist bereits in vollem Gang.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei- 5G-Technik
Huawei- 5G-Technik (Bild: Huawei Deutschland)

Vor dem Bundesparteitag der CDU warnt der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor vor einer Zusammenarbeit mit dem chinesischen Ausrüster Huawei beim Ausbau des 5G-Netzes. "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir hier eine der wichtigsten Fragen für das Staatswohl der Bundesrepublik zu klären haben", sagte Amthor im Interview mit der Welt. "Ich will, dass wir auf dem Parteitag zu einer klaren Linie kommen."

Stellenmarkt
  1. Leitung der IT-Einheit für die Integration von Cloud Lösungen (m/w/d)
    Deutsche Bundesbank, Hamburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf
  2. Leitung IT-Management (w/m/d)
    Klinikum Altmühlfranken, Gunzenhausen
Detailsuche

Er könne zwar das Interesse an guten Handelsbeziehungen zu China verstehen, das Interesse der nationalen Sicherheit wiege aber höher. "Ich will mir in zehn Jahren nicht vorwerfen lassen müssen, dass wir uns durch falsche Entscheidungen in die Abhängigkeit der Kommunistischen Partei Chinas gebracht und unser westliches Wertefundament beschädigt haben." Mit einem Antrag auf dem CDU-Parteitag wollen Abgeordnete der Union die Beteiligung Huaweis am Ausbau des deutschen 5G-Mobilfunknetzes verhindern.

Vodafone Deutschland setzt beim 5G-Ausbau bereits auf Technik von Huawei und Ericsson. Wie die Tageszeitung Welt unter Berufung auf Vodafone-Landeschef Hannes Ametsreiter berichtet, könne der Netzbetreiber die Diskussion um den Einsatz von Huawei in den 5G-Mobilfunknetzen nicht abwarten. Man halte sich an die Vorgaben der Bundesregierung. "Monokulturen haben sich selten bewährt", sagte Ametsreiter zur Ausrüsterauswahl.

Die Telekom setzt beispielsweise in ihrem 5G-Netz im Berliner Bezirk Schöneberg Technik von Huawei ein.

Golem Akademie
  1. Unity Basiswissen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. Februar 2022, Virtuell
  2. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22.–23. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Telefónica wird erst am 11. Dezember 2019 seine 5G-Ausbaupläne öffentlich vorstellen. Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas sagte der Welt, er wolle nicht, dass Investitionsentscheidungen der politischen Willkür unterlägen, weil eine Regierung eine andere nicht möge. Haas verurteilt die "faktenfreien Diskussionen". Huawei sei seit zehn Jahren "ein sehr zuverlässiger Partner, der technologische Höchstleistungen vollbringt". Ein Abschalten von Mobilfunknetzen von außen aus China sei Quatsch. "Wir sind der Herr über unser Netz", sagte Haas.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Kommentator2019 18. Nov 2019

Das ist halt ein sehr sehr schwaches Argument, wenn du oben behauptest, sie hätten 2...

OderUnd 18. Nov 2019

Ja, wenn ja um China geht, kommen immer die gleichen NPCs raus, die "ReeeEeEeEeeEE!1!1...

gaciju 18. Nov 2019

Muss es wieder persoenlich beleidigend werden? Ich kann mit der Union absolut gar nichts...

Sharra 18. Nov 2019

Ach du meinst, Huawei weigert sich dort, wo Cisco schwanzwedelnd freudig kläfft?

ArthurDaley 18. Nov 2019

Hauptsache, auf jeden Idiotenzug mit aufspringen.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Let's Encrypt: Was Admins heute tun müssen
    Let's Encrypt
    Was Admins heute tun müssen

    Heute um 17 Uhr werden bei Let's Encrypt Zertifikate zurückgezogen. Wir beschreiben, wie Admins prüfen können, ob sie betroffen sind.
    Eine Anleitung von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /