Abo
  • Services:
Anzeige
VW-Logo
VW-Logo (Bild: Rob Stothard/Getty Images)

Abgastests: VW macht Software-Ingenieure verantwortlich für Betrug

VW-Logo
VW-Logo (Bild: Rob Stothard/Getty Images)

Nicht der Vorstand, sondern ein paar Software-Ingenieure sollen verantwortlich sein für den Betrug bei Volkswagen. Das sagte der für Nordamerika zuständige Chef des Konzerns bei der Befragung durch den US-Kongress.

Anzeige

Eine der zentralen Fragen beim Skandal um den Betrug bei Abgastests bei Volkswagen ist, wer die Verantwortung für Manipulationen an der Motorensoftware trägt. Michael Horn, der für das Geschäft in Nordamerika zuständige Manager, hat darauf bei seiner Befragung durch den US-Kongress letzte Woche eine klare Antwort gegeben: "Soweit ich weiß, waren es nur ein paar Softwareingenieure", sagte Horn unter Eid unter anderem laut der Webseite The Register.

Nach Angaben von Horn ist aber noch nicht endgültig geklärt, wer genau die Schuldigen sind und wer die Verantwortung letztlich trägt. Vorgesetzte müssen sich schließlich fragen lassen, ob sie ihren Aufsichtspflichten ausreichend nachgekommen sind.

Die Aussagen von Michael Horn passen immerhin zu Meldungen vom Wochenende, denen zufolge der frühere VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg die Verantwortung an den Manipulationen zurückgewiesen hat. Wie Bild am Sonntag berichtet, seien die "Berichtswege" in der Angelegenheit an ihm vorbeigelaufen, er habe keinerlei Kenntnis davon gehabt. Nachdem der Skandal aufgeflogen sei, sei Hackenberg laut der Konzernrevision vom früheren VW-Chef Martin Winterkorn aufgefordert worden, die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Unterdessen wurde bekannt, dass Winterkorn seine restlichen Ämter bei VW aufgeben soll. Das verlangt laut FAZ.net offenbar der Anteilseigner Niedersachsen. Winterkorn ist noch Aufsichtsratschef bei Audi und bei der Lkw-Tochter von VW sowie Mitglied des Aufsichtsrats bei Porsche.

Der Betrugsskandal hat nun offenbar auch Folgen für den Fußball: Wie ebenfalls Bild am Sonntag meldet, will der Konzern seinen bereits ausgehandelten Vertrag über das Sponsoring des DFB-Pokals nicht unterschreiben. Die Wolfsburger wollten ab 2016 für drei Jahre rund 14 Millionen Euro dafür ausgeben.


eye home zur Startseite
berritorre 20. Okt 2015

Kann man so natürlich auch lesen. Für mich las sich das, als würde mal oben zuerst sauber...

bltpgermany 19. Okt 2015

Tja was soll man sagen. Er und seine Berater haben sich sicher üerlegt was sie sagen...

berritorre 14. Okt 2015

Wenn es bekannt war und durchgewunken wurde, dann ganz klar (auch und vor allem) das...

simpletech 14. Okt 2015

Dafür gibt es ja die schönen Möglichkeiten wie z.B. Drive Select wo man schön den...

Ach 13. Okt 2015

Jack Ewing, Europakorrespondent der New York Times, arbeitet an einem Buch über das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schlemmer Holding GmbH, Poing bei München
  2. GK Software AG, Berlin, Schöneck oder St. Ingbert
  3. OHB System AG, Oberpfaffenhofen Raum München
  4. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. 16,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  3. 23,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Hollywood

    Filmstudios wollen Filme kurz nach Kinostart streamen

  2. Chrome

    Google plant drastische Maßnahmen gegen Symantec

  3. Android O im Test

    Oreo, Ovomaltine, Orange

  4. Hannover

    Pavillons für die Sommer-Cebit sind schon ausgebucht

  5. Corsair One Pro

    Doppelt wassergekühlter SFF-Rechner kostet 2.500 Euro

  6. Datenschutz

    US-Provider dürfen private Nutzerdaten ungefragt verkaufen

  7. DVB-T2

    Freenet TV gibt es auch als monatliches Abo

  8. Betrugsnetzwerk

    Kinox.to-Nutzern Abofallen andrehen

  9. Innogy

    Energieversorger macht Elektroautos und Hybride zur Pflicht

  10. Patentantrag

    Apple will iPhone ins Macbook stecken



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
Videostreaming im Zug
Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  1. USA Google will Kabelfernsehen über Youtube streamen
  2. Verband DVD-Verleih in Deutschland geht wegen Netflix zurück
  3. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  2. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
  3. Earbuds mit Sensor Apple beantragt Patent auf biometrische Kopfhörer

D-Wave: Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
D-Wave
Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
  1. IBM Q Qubits as a Service
  2. Rechentechnik Ein Bauplan für einen Quantencomputer

  1. Re: 30-50 ist schon heftig

    Psy2063 | 13:08

  2. Re: 30 / 50 ¤ pro Film???

    Erny | 13:08

  3. Re: Beschwert ihr euch?

    Trismir | 13:07

  4. Re: Also ... alle anderen kriegen weniger Daten...

    FreiGeistler | 13:06

  5. Kommentarlos zensieren anstatt sich der...

    EvaDornauer | 13:06


  1. 12:47

  2. 12:30

  3. 11:58

  4. 11:46

  5. 11:36

  6. 11:22

  7. 09:32

  8. 08:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel