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Abgastests: VW macht Software-Ingenieure verantwortlich für Betrug

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Nicht der Vorstand, sondern ein paar Software-Ingenieure sollen verantwortlich sein für den Betrug bei Volkswagen. Das sagte der für Nordamerika zuständige Chef des Konzerns bei der Befragung durch den US-Kongress.

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Eine der zentralen Fragen beim Skandal um den Betrug bei Abgastests bei Volkswagen ist, wer die Verantwortung für Manipulationen an der Motorensoftware trägt. Michael Horn, der für das Geschäft in Nordamerika zuständige Manager, hat darauf bei seiner Befragung durch den US-Kongress letzte Woche eine klare Antwort gegeben: "Soweit ich weiß, waren es nur ein paar Softwareingenieure", sagte Horn unter Eid unter anderem laut der Webseite The Register.

Nach Angaben von Horn ist aber noch nicht endgültig geklärt, wer genau die Schuldigen sind und wer die Verantwortung letztlich trägt. Vorgesetzte müssen sich schließlich fragen lassen, ob sie ihren Aufsichtspflichten ausreichend nachgekommen sind.

Die Aussagen von Michael Horn passen immerhin zu Meldungen vom Wochenende, denen zufolge der frühere VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg die Verantwortung an den Manipulationen zurückgewiesen hat. Wie Bild am Sonntag berichtet, seien die "Berichtswege" in der Angelegenheit an ihm vorbeigelaufen, er habe keinerlei Kenntnis davon gehabt. Nachdem der Skandal aufgeflogen sei, sei Hackenberg laut der Konzernrevision vom früheren VW-Chef Martin Winterkorn aufgefordert worden, die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Unterdessen wurde bekannt, dass Winterkorn seine restlichen Ämter bei VW aufgeben soll. Das verlangt laut FAZ.net offenbar der Anteilseigner Niedersachsen. Winterkorn ist noch Aufsichtsratschef bei Audi und bei der Lkw-Tochter von VW sowie Mitglied des Aufsichtsrats bei Porsche.

Der Betrugsskandal hat nun offenbar auch Folgen für den Fußball: Wie ebenfalls Bild am Sonntag meldet, will der Konzern seinen bereits ausgehandelten Vertrag über das Sponsoring des DFB-Pokals nicht unterschreiben. Die Wolfsburger wollten ab 2016 für drei Jahre rund 14 Millionen Euro dafür ausgeben.


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berritorre 20. Okt 2015

Kann man so natürlich auch lesen. Für mich las sich das, als würde mal oben zuerst sauber...

bltpgermany 19. Okt 2015

Tja was soll man sagen. Er und seine Berater haben sich sicher üerlegt was sie sagen...

berritorre 14. Okt 2015

Wenn es bekannt war und durchgewunken wurde, dann ganz klar (auch und vor allem) das...

simpletech 14. Okt 2015

Dafür gibt es ja die schönen Möglichkeiten wie z.B. Drive Select wo man schön den...

Ach 13. Okt 2015

Jack Ewing, Europakorrespondent der New York Times, arbeitet an einem Buch über das...



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