• IT-Karriere:
  • Services:

Eine Mischung aus Kaffeemühle und Gurkenreibe

Nachdem ein Kran die Blätter abgebaut hat, müssen diese erst einmal in handlichere Stücke zerteilt werden. Das erledigt ein 40-Tonnen-Bagger, der dafür mit einer Säge ausgestattet wird. Deren diamantbesetztes Kreissägeblatt hat einen Durchmesser von 1,8 Metern und schneidet die Blätter in rund 6 Meter große Teile, die dann in Container verladen und abtransportiert werden.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Bad Kissingen
  2. RND RedaktionsNetzwerk Deutschland GmbH, Hannover

In den nächsten Schritten werden die etwa 6 Meter großen Stücke von Partnerunternehmen zerkleinert, bis sie noch etwa einen Meter groß sind. Außerdem brechen sie die Metallteile aus den Flügelresten heraus. Das sind die einlaminierten Buchsen für die Bolzen, mit denen das Blatt an die Nabe montiert wird. Was jetzt noch von den Flügeln übrig ist, wird nach Bremen zur Neowa- Beteiligungsgesellschaft Neocomp gebracht.

Dort werden die Bruchstücke von einem Schredder noch einmal grob vorzerkleinert, bis etwa 25 Zentimeter große Stücke übrig sind. Bevor das GFK-Material in den Schredder kommt, wird es noch mit feuchtem Material, Reststoffen aus der Papierindustrie, im Verhältnis 1:1 vermischt. "Wenn wir die Oberfläche in unserem Zerspanungsprozess so stark vergrößern, dann entstehen auch Feinanteile. Die können wir binden, indem wir noch Zuschlagsstoffe mit einsetzen", erklärt Lange.

Über ein Förderband wird das Material in eine Kettenmühle transportiert, die das GFK in maximal vier Zentimeter lange, zweidimensionale Faserbündel, die wie flache Zahnstocher aussehen, zerkleinert. Die produziert eine von Neocomp entwickelte Maschine, die Lange als "eine Mischung aus Kaffeemühle und Gurkenreibe" beschreibt: In einer Kammer mit einem Durchmesser von zwei Metern dreht sich eine Welle mit hoher Drehzahl. An der Welle sind Ankerketten befestigt, die das auftreffende GFK-Material zerschmettern und gegen eine Siebstruktur an der Wand der Kammer schleudern. "Da findet noch einmal ein Brechen und Abschaben statt."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Abfall: Was aus Windrädern wirdGFK-Abfall wird zu Zement 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,90€
  2. (aktuell u. a. The Long Journey Home für 2,50€, Transport Fever für 7,50€, Shenmue 3 für 15...
  3. 2,79€
  4. 39,99€

VigarLunaris 27. Dez 2019

eine andere Art der Deponie gefunden. Nicht mehr und nicht weniger. Auch hier wird der...

Eheran 21. Dez 2019

Den Ort musst du mir zeigen, wo 1 Mio. Windräder räumlich hin passen und dann nirgendwo...

Kondratieff 16. Dez 2019

Falsch. CFK wird tatsächlich immer mehr eingesetzt, eben wegen der höheren Steifigkeit...

chefin 16. Dez 2019

Jep, wir müssen weg vom Strom. In jedem Trafo und in jedem Hochspannungsgerät sind zur...

AllDayPiano 15. Dez 2019

Nicht an diesem Ort, nicht in dieser Konzentration, nicht mit den hochgiftigen und extrem...


Folgen Sie uns
       


Mercedes EQA Probe gefahren

Wir sind mit dem EQA von Mercedes-Benz für ein paar Stunden unterwegs gewesen.

Mercedes EQA Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /