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Geprobt wurde mit HB-SIA

So haben sie vorab geprobt, in den mehrtägigen Flugetappen auf sich selbst gestellt zu sein: Piccard etwa zwängte sich im Dezember 2013 drei Tage lang in einen Nachbau des Si2-Cockpits und simulierte die Atlantiküberquerung. Da schlafen gefährlich ist, versetzen sich die beiden Piloten in einen hypnoseartigen Zustand, bei dem der Körper ausruht, aber der Geist zumindest Veränderungen wahrnimmt.

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Für Flugtests hatte Solar Impluse schon einen Vorgänger der HB-SIB gebaut: Solar Impulse HB-SIA. Der Prototyp des Solarflugzeugs ist etwas kleiner und leichter: Die Spannweite beträgt 63 Meter, ist also 9 Meter geringer. Darauf passen weniger Solarzellen. Das Flugzeug hat schwächere Motoren und wiegt 1,6 Tonnen, also 700 Kilogramm weniger. Den ersten Hüpfer machte HB-SIA Anfang Dezember 2009: Es hob 30 Sekunden lang ab und flog 350 Meter.

Trainieren für die Weltumrundung

Gedacht war HB-SIA als Trainingsgerät für den Weltflug. Seit dem ersten echten Flug im April 2010 probten Piccard und Borschberg dafür: Im Juli 2010 etwa absolvierte Borschberg den ersten Nachtflug mit einem bemannten Solarflugzeug und zeigte dabei, dass das Konzept, Energie in Form von Höhe zu speichern, aufgeht. Im September folgte ein Rundflug über die Westschweiz.

Der erste Langstreckenflug in mehreren Etappen stand 2011 an: Über Brüssel, wo das Flugzeug auf der Veranstaltung Solar European Flights präsentiert wurde, ging es nach Paris zur Luftfahrtausstellung.

Generalprobe in Marokko

2012 erfolgte die Generalprobe für die Welttour: ein Ausflug nach Marokko. Anlass war der Baubeginn eines Solarthermiekraftwerks in dem nordafrikanischen Land. Eine wichtige Lektion lernte Borschberg auf dem Flug von der Hauptstadt Rabat zum Bauplatz Ouarzazate. Unterwegs war der Gegenwind so stark, dass er das Flugzeug rückwärts schob. Borschberg musste deshalb umkehren.

2013 schließlich folgte die Tour durch die USA. Sie fand unplanmäßig statt: Anlass war, dass sich der Bau von Si2 verzögerte und sich deshalb auch die Welttour verschob. Aber dies gab den Schweizern die Möglichkeit, Werbung für ihr Projekt zu machen - unter anderem wurde Google als Unterstützer gewonnen - sowie die Demontage des Flugzeugs und den Transport in einer Boeing 747 zu proben.

Wie aber kamen Piccard und Borschberg auf die Idee zu diesem Projekt, das geschätzt 152 Millionen Euro verschlingen wird? Warum nehmen sie derartige Strapazen auf sich?

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TheYummy 11. Mär 2015

Man hat früher zu vielen Dingen gesagt, dass das keine Zukunft hat, wahrscheinlich auch...

Eheran 09. Mär 2015

Du verwechselst ein Gragenkonstrukt mit einem großen Haufen absoluter Hightech.

Abdiel 27. Feb 2015

Ziemlich beeindruckend, dass ein Viertel davon Fehler entfällt. Aber man kennt das ja...

gou-ranga 27. Feb 2015

...die Frage zum Freitag....


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