Ab Mitte April: Corona-App kann auch bei Schnelltests warnen

Nicht nur bei den aufwendigeren PCR-Tests sollen Kontaktpersonen über die Corona-App gewarnt werden können.

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Künftig soll man in die Corona-App auch die Ergebnisse von Schnelltests eintragen können.
Künftig soll man in die Corona-App auch die Ergebnisse von Schnelltests eintragen können. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

In die deutsche Corona-Warn-App sollen demnächst Ergebnisse von Schnelltests integriert werden. Nutzer könnten die Bestätigung ihrer Schnelltests in der App abspeichern und im Kontakttagebuch hinzufügen, teilten die Entwickler in einem Blogbeitrag mit. Wer bei einem Schnelltest positiv auf Corona getestet werde, könne künftig auch über die Corona-Warn-App Kontaktpersonen warnen.

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In der ersten Phase wollen sich demnach folgende Partner an der Umsetzung der Schnelltest-Funktion beteiligen: Die Drogeriemärkte dm und Budni, der Deutsche Apothekerverband (DAV), die Kaufhauskette Galeria Karstadt Kaufhof und der App-Anbieter Doctorbox. Weitere sollen folgen.

Apotheken und Drogerien als Partner

Die Funktion soll in der zweiten April-Hälfte eingeführt werden, sagte Seibert. Zu den Partnern, deren Schnelltests eingetragen werden können, gehören demnach der Deutsche Apothekerverband und Drogerie-Ketten wie dm und Budni. "Weitere Partner sollen folgen", sagte Seibert. Die Beitrittsschwelle sei niedrig.

Über ein Webportal würden die Schnelltest-Partner an die Corona-App angebunden. Voraussetzung für den Eintrag ist, "dass der Test nach dem Vier-Augen-Prinzip von geschulten und autorisierten Mitarbeitern durchgeführt wird", hieß es weiter. Die Schnelltest-Funktion solle in der zweiten April-Hälfte zur Verfügung stehen.

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Bislang können nur nach einem positiven PCR-Test die Kontakte von Infizierten über die App gewarnt werden. Dazu ist entweder eine TAN erforderlich, die telefonisch vom Gesundheitsamt erfragt werden kann, oder das per App von den Laboren übermittelte positive Testergebnis.

Nur jede zehnte Infektion bislang geteilt

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurde die Corona-App seit Juni 2020 rund 26,5 Millionen Mal heruntergeladen (PDF). Bislang wurden etwas mehr als 300.000 positive Testergebnisse über die App geteilt. Damit liegt die Quote weiterhin nur bei 60 Prozent, da rund 200.000 Testergebnisse nicht geteilt wurden. Seit dem Start der App wurden allerdings 2,62 Millionen neuer Corona-Fälle in Deutschland registriert. Damit wurden nur bei jeder zehnten Infektion die Kontaktpersonen über die App gewarnt.

Parallel zur Corona-App hat die Bundesregierung bereits einen digitalen Impfnachweis in Auftrag gegeben. Dieser soll ebenfalls Testergebnisse nachweisen. Allerdings enthält diese App die Personendaten der geimpften oder getesteten Person. Das ist bei der Corona-App nicht der Fall.

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