Ab 390 Euro: Ninebot erweitert sein Angebot an günstigen Elektromopeds

Hersteller Ninebot hat drei neue Elektroroller im Programm. Die Modelle sollen mit hoher Leistung und niedrigen Preisen punkten.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Optisch kupfern die neuen Ninebot-Roller recht deutlich bei Hersteller Niu ab.
Optisch kupfern die neuen Ninebot-Roller recht deutlich bei Hersteller Niu ab. (Bild: Ninebot)

Das in Peking ansässige Unternehmen Ninebot hat sein Produktportfolio um drei neue Elektromopeds ergänzt. Wie schon die früheren Modelle des Herstellers stechen auch das N70C, das N90 und das N100 vor allem durch einen besonders günstigen Anschaffungspreis in Relation zur gebotenen Ausstattung und Leistung hervor.

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Im Vergleich zu bisherigen Elektromopeds des Herstellers stattet Ninebot die N-Serie mit deutlich leistungsstärkeren Motoren aus. Der N70C ist mit einem Kostenpunkt von umgerechnet rund 390 Euro das günstigste Modell des neuen Trios. Das Zweirad im typischen Motorroller-Look wird von einem Heckmotor mit 1.500 Watt angetrieben. Die besonders günstige, aber schwere Blei-Säure-Batterie liefert laut Gizmochina Energie für bis zu 70 Kilometer am Stück.

Beim N90 setzt Ninebot auf einen kompakteren Lithium-Ionen-Akku. Der schafft trotz stärkerem 1.800-Watt-Motor bis zu 85 Kilometer, bevor er an die Steckdose muss. Die bessere Batterie schlägt sich auch im Preis nieder, der mit circa 840 Euro deutlich höher ausfällt als beim N70C. Im Vergleich zum Gesamtmarkt erscheint der Kostenpunkt aber immer noch sehr niedrig. Das Design der neuen Roller erinnert stark an die erfolgreichen Mopeds des Herstellers Niu.

Spitzenmodell schafft über 100 Kilometer

Das gilt auch für das Spitzenmodell der N-Serie. Die Variante N100 kostet umgerechnet rund 910 Euro, schafft pro Akkuladung aber 105 Kilometer und hat mit 2.200 Watt noch ein wenig mehr Leistungsreserven. Laut Gizmochina vertreibt Ninebot dieses Modell aktuell exklusiv via Crowdfunding. Die komplette N-Serie ist gegenwärtig nur in China erhältlich. Üblicherweise veröffentlicht Ninebot neue Geräte mit einigen Monaten Verzögerung aber auch in den USA und Europa.

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Alle vorgestellten Mopeds sind mit dem smarten Bordcomputer- und Sensorsystem Rileygo 2.0 ausgestattet. Das ermöglicht Funktionen wie automatisches Entriegeln bei Annäherung oder Ortung des Fahrzeugs via Smartphone-App. Alle Roller sind größer als bisherige Modelle des Herstellers und bieten mehr Stauraum.

Zum Stehen kommen die Fahrzeuge der N-Serie mithilfe einer Scheibenbremse am Vorderrad sowie einer Trommelbremse am Hinterrad. Beim Bremsvorgang wird per Rekuperation ein wenig Energie zurückgewonnen. Für sichere Beleuchtung sorgen smarte Scheinwerfer mit LED-Matrix. Die sollen einen Bereich von bis zu 25 Metern vor dem Fahrzeug ausleuchten.

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Unklarheit über Höchstgeschwindigkeit

Unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt, welche Höchstgeschwindigkeiten die neuen Roller erreichen. Davon hängt unter anderem ab, welche Art von Führerschein für die Nutzung der Geräte erforderlich ist. Ninebot macht dazu bislang keine Angaben. Ob und wann die neuen Roller tatsächlich auch in Deutschland erscheinen, bleibt abzuwarten.

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