Aaron Seigo: Vivaldi-Tablet geht in die Testphase

Die Prototypen des Vivaldi-Tablets sind nach vielen Verzögerungen fertig, das Entwicklerteam startet nun eine Testphase. Einige Details zum fertigen Produkt stehen aber noch aus.

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Prototypen des Vivaldi-Boards
Prototypen des Vivaldi-Boards (Bild: Rhombus-Tech)

Das Entwicklerteam um Aaron Seigo kann nun endlich mit dem Testen und der Qualitätssicherung erster Prototypen des Vivaldi-Tablets beginnen, wie Seigo auf Google+ schreibt. Darüber hinaus seien die Geräte aber nicht für den Verkauf in der EU oder den USA zugelassen, da eine offizielle Zertifizierung noch ausstehe.

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Zur Hardware verriet Seigo nur, dass die Boards nun wie geplant mit dem Dual-Core A20-SoC von Allwinner bestückt sind. Zudem verfügt das Vivaldi wohl über 1 GByte Arbeitsspeicher, einen HDMI-Ausgang und USB-OTG, um das Gerät mit Strom zu versorgen, wie das Team im April dieses Jahres verkündet hat.

2-Board-Design

Für das Vivaldi entstand ein Boarddesign, das die Wiederverwendbarkeit der Platine in anderer Hardware und einfache Upgrades ermöglichen soll. Die Spezifikation dazu - Embedded Open Modular Architecture/EOMA-68 - sieht ein Miniboard vor, das an PCMCIA-Karten erinnert, mit ihnen außer dem Format aber nicht viel gemein hat.

Dieses Kleinstboard ist über eine Schnittstelle mit 68 Pins an ein zweites, größeres Board angeschlossen, das je nach Gerätekategorie anders gestaltet werden und entsprechende Hardware enthalten kann, etwa einen WLAN-Chip, ein GPS-Modul oder einen Beschleunigungssensor für ein Tablet.

Hardwaredetails fehlen

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Über finale Einzelheiten der Tablets ist aber weiterhin nichts bekannt. Geplant sind aber ein IPS-LCD-Display mit einer Pixelbreite von mindestens 1.024 oder gar 1.280 Pixeln und einem Gewicht von weniger als 350 Gramm für das 7-Zoll-Gerät, eine rückseitige und eine Frontkamera sowie ein Atheros-WLAN-Chip, der vom Linux-Treiber ATH9K unterstützt wird.

Die Geräte laufen ab Werk mit Android, mittels Libhybris wird das Vivaldi-Tablet aber wie geplant nur den Android-Kernel verwenden und Plasma Active auf Grundlage von Mer als Betriebssystem enthalten. Die Oberfläche ist komplett in QML geschrieben und wird hardwarebeschleunigt dargestellt.

Zum Verkaufsstart des Tablets wollen die Entwickler sämtlichen Quellcode für das Gerät veröffentlichen. Einzige Ausnahme davon bildet der nach wie vor proprietäre Treiber für die Mali-400-GPU.

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