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Aaron Seigo: Vivaldi-Tablet bekommt eigene Hardware

Das Vivaldi-Tablet mit Plasma Active wird nicht auf einem Android-Gerät basieren - das Team um Aaron Seigo lässt die Hardware eigens herstellen. Anfang März soll das Gerät vorgestellt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Plasma Active - das User Interface des Vivaldi
Plasma Active - das User Interface des Vivaldi (Bild: makeplaylive.com)

Noch im vergangenen Sommer habe er gedacht, es wäre ein "dummer Weg" und "auf keinen Fall möglich", die Hardware des Vivaldi-Tablets selbst zu designen und herstellen zu lassen, sagt Aaron Seigo in einem Video-Podcast. Doch seit etwa zwei Monaten arbeite das Team mit verschiedenen Komponentenherstellern zusammen und könne Ende Februar oder Anfang März erste Geräte vorstellen, die in drei Monaten in großer Anzahl vom Band laufen könnten.

Einfacher als gedacht

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Das Vivaldi-Tablet sollte ursprünglich auf dem Zenithink C71 basieren, doch der Hersteller veränderte das Mainboard und warf das Projekt so aus der Bahn. Auch darauf folgende Verhandlungen mit weiteren Herstellern scheiterten, weshalb sich die Entwickler an eigener Hardware versuchen wollten.

Beim Evaluieren der Möglichkeiten stellte das Team fest, dass es für jeden Bestandteil eines Tablets nur wenige Hersteller gibt, die diese Chips massenweise produzieren. Sie mussten also nur die Chips heraussuchen, für die freie Treiber verfügbar sind, sowie einen Hersteller für die Platine und einen für das Gehäuse finden, was offensichtlich gelang.

Einzige Ausnahme ist die Grafikeinheit: Wie bereits im vergangenen Jahr geplant, soll eine Mali-400-GPU verwendet werden, für deren Einsatz nach wie vor ein proprietärer Treiber notwendig ist. Jedoch besteht laut Seigo eine kleine Chance, dass der freie Lima-Treiber noch in diesem Jahr einsatzbereit ist.

Bessere Hardware, mehr Geräte

Da das Team nun auf eigene Hardware setzt, wird das Vivaldi-Tablet auch mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung haben und ein Display mit höherer Auflösung verwenden als das Zentithink C71. Anders als bei vielen anderen Tablets ist die Platine außerdem so gestaltet, dass SoC, RAM und Flashspeicher leicht ausgetauscht werden können, was einfache Hardware-Upgrades ermöglicht.

Zudem ist das Team nun in der Lage, einen verlässlichen Plan für weitere Geräte zu erstellen. Neben Vivaldi-Nachfolgern mit besserer Hardwareausstattung spricht Seigo etwa von einem größeren Tablet, vermutlich einem 10-Zoll-Gerät. Möglich sei nun sogar ein Festplattenrekorder, da sich das Team eine Herstellerkette aufgebaut hat.

Darüber hinaus können Seigo und seine Partner nun einfach Unternehmenskunden bedienen, die eine eigene Optik von Plasma Active wünschen. Denn dazu muss nur die Software angepasst und das Image auf das Gerät übertragen werden. Das könnte unter anderem für Schulen oder andere Bildungseinrichtungen interessant sein.



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Gormenghast 12. Feb 2013

NVIDIAs Tegra hat einen höheren Verbrauch bei gleichzeitig geringerer Leistung (die...

teleborian 12. Feb 2013

Könnte man nicht auch eine Webseite Anbieten, bei der man sich seine Hardwar selbst...

WolfgangS 11. Feb 2013

So eine Lüge! Ab dem 16.2.2012 war das Gerät (noch unter dem Namen Spark) vorbestellbar...

elgooG 09. Feb 2013

Ist damit gemeint, dass der Hersteller die Bauteile austauschen kann, oder könnte das...

RS_ 09. Feb 2013

Ein Open-Source-Tablet wäre sicherlich ein Projekt, dass auf sehr viel Zuspruch treffen...


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